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Nachverdichtung / Urbanisierungszone

Gut und gerne leben

Anwohner rund um den Rimbertweg schließen sich aktuell zu einer Bürgerinitiative gegen die Bebauungspläne in ihrer Nachbarschaft zusammen. Denn dort wollen drei verschiedene Baugenossenschaften zwischen Bestandsgebäuden insgesamt 188 Wohnungen bauen.

Die Baugenossenschaften Lehrer und Buchdrucker planen am Rimbertweg auf einer Grünfläche insgesamt 88 Wohnungen zu bauen - aufgeteilt auf vier Gebäude mit fünf Geschossen. Gegenüber plant die Baugenossenschaft Kaifu-Nordland ebenfalls auf den Grünflächen zwischen ihren Bestandsgebäuden den Neubau von 100 Wohnungen.

"Unser gesamtes Quartier wird vollgebaut", klagt die Sprecherin der Initiative Deborah Schmalbach gegenüber dem Hamburger Abendblatt.

In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass der Rimbertweg bereits vor wenigen Jahren unter anderem von der Schiffszimmerer Genossenschaft massiv verdichtet wurde. Vergleiche hierzu Lokstedt-online.de von 25.12.2012 Nachverdichtung: Parkplätze werden geopfert.

Auswirkungen einer wachsenden Stadt

Der CDU-Politiker Carsten Ovens hat sich spontan mit einigen der betroffenen Bürgern getroffen. Seine Meinung: „Wahnsinn, was in Lokstedt passieren soll.“ Er ergänzt seine Meinung mit einem abgewandelten Wahlkampfslogan: "Gewachsene Quartiere, in denen wir gut und gerne leben, werden durch diese SPD-Politik zerstört. Das muss ein Ende finden.“

Und auf den Facebook-Seiten seines Bürgerbüros fügt Ovens hinzu: „Hamburg braucht mehr Wohnraum, aber bitte in Summe mit mehr Lebensqualität für alle. So berichtet heute das Hamburger Abendblatt und greift damit unsere Kritik am rot-grünen Senat auf. Es wird leidlich zubetoniert, statt sinnvoll erweitert. Jüngstes Beispiel in meinem Wahlkreis: Nachverdichtung auf engstem Raum, ohne Rücksicht auf Anwohner und Strukturen. Immer mehr Hamburger beklagen diese Politik zu Recht!“

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© Lokstedt-online 20.08.2017