Leserbrief

Lokstedt etwas bunter machen

(zu: Verkehrschaos abzusehen vom 21.06.2017)

Ich wohne in direkter Nähe, fahre oft durch den schönen Heckenrosenweg, aber gegen eine Wohnwagensiedlung habe ich nichts, auch nicht mitten im Wohngebiet. Sie könnte unsere beschauliches Lokstedt etwas bunter machen. 

Verständlich ist das Argument der Schule Lycée Français , dass Parkplätze fehlen werden. Aber, so überlastet ist dieser Parkplatz tagsüber tatsächlich nicht, wie es dargestellt wird. Tagsüber stehen dort nur sehr wenige Autos. Es gibt immer große Probleme, wenn die Kinder mit dem Auto geholt und gebracht werden. Da wird der Parkplatz gebraucht. Was das mit einer möglichen Überlastung der Kollaustraße zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Ich beobachte nur seit Jahren, dass es zu Schulbeginn und -ende in der Niendorfer Straße, dem Hartsprung, dem Rütersbarg und dem Heckenrosenweg ein heftiges Verkehrschaos gibt. Speziell im Heckenrosenweg, aber auch auf den anderen Zufahrten wird dann von vielen Eltern extrem rücksichtslos und viel zu schnell gefahren. So rücksichtslos, dass ich als Fahrradfahrerin Angst bekomme und ich mit Sorge die kleinen Kinder dazwischen sehe. 

Es gibt eine sehr gute Verkehrsanbindung für die Schule mit den Bussen 5, 22, 281,23, 391 und der Bahn U2. Viele Kinder kommen aus ganz Hamburg. Dass einige mit dem Auto gebracht werden müssen , verstehe ich. Ich glaube, dass es im Ganzen nur um den Transport der Kinder zur Schule geht, und nicht um die Wohnwagensiedlung. Und ich bin sicher, dass es hier noch andere Lösungen für die Eltern gibt und möchte daher die Unterschriftensammlung nicht unterstützen.

Susanne Jensen

© Lokstedt-online 24.06.2017