Unterschriftensammlungen

Verkehrschaos abzusehen

Das Bezirksamt Eimsbüttel plant die Niederlassung einer Bauwagen-Kommune auf dem Heckenrosenweg-Parkplatz zu genehmigen. Eltern der Französischen Schule haben nunmehr eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen, um die aktuelle Nutzung des Parkplatzes beizubehalten.

Die Niederlassung einer Bauwagen-Kommune, deren ursprünglicher Wunsch ein anderes Grundstück  als der Heckenrosenweg-Parkplatz war, ist ein Fehler, der dem gesamten Viertel wie auch dem Konzept einer Bauwagen-Kommune schaden wird.

Die Entscheidung ist ohne Beratung mit der Nachbarschaft oder den Eltern des LFH getroffen worden und geht völlig an der Realität vor Ort vorbei.

Das Lycée Français (LFH) ist eine Schule, die von mehr als 900 Schüler besucht wird, darunter ca. 180 aus dem Kindergarten, die bis in die Klasse begleitet werden müssen. Es ist keine Stadtteilschule, die Kinder kommen aus ganz Hamburg (77% der Kinder kommen nicht aus dem Viertel). Auch wenn viele Eltern zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, wird der Heckenrosenweg-Parkplatz, der für 60 Fahrzeuge ausgelegt ist, jeden Tag gegen 8 Uhr, 13.15 Uhr und 16 Uhr von ca. 660 PKWs benutzt. Er ist heute schon überlastet.

Da aufgrund des Wachstums der Einrichtung der Verkehr schwierig geworden war, hat die Stadt der Schule auferlegt, eine Verbindungsstrasse zwischen dem Heckenrosenweg-Parkplatz und Hartsprung zu bauen, die Investition betrug 260.000 Euro. Die heutige Entscheidung wird diese Investition zunichtemachen.

  • Diese Entscheidung wird ein erneutes Verkehrschaos verursachen.
    Folgendes ist jetzt schon abzusehen:
  • bedeutende Staus am Vormittag auf der Niendorfer Straße, sogar auf der Kollaustrasse, wegen der Überlastung auf dem Hartsprung und dem Heckenrosenweg
  • unnötige Spannungen zwischen Nachbarschaft, Bauwagen-Kommune und Eltern des LFH wegen der Verkehrssituation

und schlimmer noch ein erhöhtes Unfallrisiko für Kinder des LFH, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, wegen der Autodichte und des fehlenden Platzes für alle.

All diese Risiken ließen sich leicht umgehen, wenn die Auswahl für die Niederlassung der Bauwagen-Kommune nicht auf einen voll genutzten Parkplatz fallen würde. Es gibt in der direkten Umgebung mehrere Alternativen, darunter das von der Bauwagen-Kommune selbst ursprünglich angefragte Grundstück.

Unterschriftensammlung: www.change.org

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online 21.06.2017, Infoblatt Unterschriftensammlung