Leserbrief

Hobby-Bürgermeister aus Sim City

"Das erhoffte Wunder blieb aus, die Behörde beharrt stur auf der Umsetzung des Projekts…Eine Anwohnerbefragung Pro- / Contra-Bolzplatz schlossen die Vertreter der Verwaltung nämlich kategorisch aus...,"

Willkommen in Hamburg. Das nennt sich gelebte Demokratie im / am sogenannten Tor zur Welt - „Ja, aber eben nur das Tor“ (Karl Lagerfeld).

Ob Bolzplatz, Eröffnungen von Flüchtlingsheimen, Überschwemmungsgebiet Kollau (...Doch die BV spielt nach eigenen Regeln: „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen), abstruse teure Busbeschleunigungen die nur viel Geld kosteten und für massiven Frust bei Autofahrern sorgen, oder "Verhungern oder Ersticken in der Osterfeldstraße, usw. usw. Eine schier endlose Liste wo des Bürgers Willen nicht nur geflissentlich ignoriert wurde, sondern ganz offenherzig auch negiert wird.

Es werden katastrophale Planungen wie z.B. bei der Busbeschleunigung lieber bis aufs Blut verteidigt, anstatt sich mit dem Bürger zur Abwechslung auf Augenhöhe auszutauschen um neue, vertretbare Lösungen zu suchen. Statt dessen zeigen die Planungen und Umsetzung, die nur so vor Fehler strotzten, das wohl der nackte Wahnsinn bei vielen Behörden, bzw. Beamten und Politikern Einzug
gehalten haben muss.

Was will die Stadt Hamburg bei Olympia präsentieren ? Eine freie demokratische und offenherzige Weltstadt, als Vorbild für andere? Wohl kaum, peinlicher, kleinkarierter und provinzieller geht es kaum noch. Das Machtgehabe gegen den Bürger in dieser Stadt wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer und lässt Gespenster aus der Vergangenheit der deutschen Geschichte wie Hain aus der Ferne winken. Aufwachen liebe Beamte, liebe Politiker. Die Stadt ist für die Menschen da und nicht irgend so ein Konstrukt am Bildschirm für den Hobby-Bürgermeister aus Sim City.

Dora Freuers

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© Lokstedt-online 26.03.2015