Bauarbeiten am Hamburg Airport

Mit der Ruhe ist's vorbei

Der Hamburg Airport beendet die Erneuerung der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn / Niendorf). Der Flugbetrieb läuft seit Mitte September wieder normal, was teilweise nicht zu überhören ist. Nun müssen sich die Anwohner erst einmal wieder an den Lärm gewöhnen.

Die Lokstedter und Niendorfer, die im Bereich der Einflugschneise leben, konnten in diesem Jahr einen relativ ruhigen Sommer verleben. Sämtliche Landungen am Hamburg Airport wurden über Norderstedt, Langenhorn und Alsterdorf abgewickelt.

Ursache waren Risse in der Tunnelunterführung der Tarpenbek, die eine Grunderneuerung des Pistenkopfs in Niendorf notwendig machten. 5,6 Millionen Euro musste der Flughafenbetreiber investieren, um die Start- und Landebahn auf einer Länge von 285 Metern und einer Breite von 40 Metern zu erneuern.

Seit Mitte September läuft der Flugbetrieb wieder ohne Einschränkungen nach den seit jeher gültigen Bahnbenutzungsregelungen und die Landungen kommen vielen Anwohner nun lauter vor, als sie es in Erinnerung hatten. Vermutlich ist es so, dass man sich erst wieder daran gewöhnen muss.

Es sind allerdings nur 20 landende Flugzeuge pro Tag, die über Lokstedt und Niendorf hereinkommen. Nur bei Ostwinden wird diese Einflugroute gewählt. Bei den bei uns vorherrschenden Westwinden landen die Maschinen über Langenhorn.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung am Hamburg Airport Michael Eggenschwiler nahm die Gelegenheit der Fertigstellung der Rollbahn zum Anlass, sich bei den Anwohnern zu bedanken: „Ausdrücklich möchten wir uns für etwaige Unannehmlichkeiten entschuldigen sowie uns für das entgegengebrachte Verständnis und die Toleranz bedanken.“

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© Lokstedt-online 13.10.2013