Amsinckpark-Villa

Beim Amsinckpark 18

Erahlten geblieben ist der Kernbereich eines ehemals größeren Landschaftsparkes im englischen Stil, der von Friedrich Joachim Christian Jürgens gestaltet wurde. Die Villa wurde 1868/70 von Martin Haller für Wilhelm Amsinck erbaut. Die Gesamtanlage ist seit 1993 in die Denkmalliste eingetragen.

www.bildarchiv-hamburg.de/hamburg/parks/amsinck_park/index.htm
gartengesellschaft.de

Alte Eiche

In der Kollaustraße, nur wenige Meter vom Siemersplatz entfernt, versucht eine Eiche aus dem Jahr 1800 zu überleben. Das dort angebrachte Hinweisschild wurde in den letzten Jahre unverständlicherweise mehrfach beschmiert.

Gedenkstein

Unscheinbar auf einer Verkehrsinsel an der Einmündung der Osterfeldstraße auf den Siemersplatz steht ein Gedenkstein mit der Inschrift "Up ewig ungedeelt".

Er erinnert an die Rebellion der Schleswig-Holsteiner gegen Dänemark von 1848.

Mehr Infos zum holsteinischen Schlachtruf unter:

de.wikipedia.org/wiki/Up_ewig_ungedeelt

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Heimat

Gazellenkamp 80, 82 und 84, Heimat 1 - 8, Stellinger Chaussee 40 und 42

Hufeisenförmige 1929 bis 1930 nach den Architekten Eduard und Ernst Theil errichtete Wohnanlage „Heimat“, bestehend aus den Wohnbauten, den Vorgartenbereichen samt Mäuerchen, der sehr großzügig dimensionierten Grünzone im Innern und der Figur der Gänseliesel von Richard Kuöhl.

Ensemble des Siedlungsbaus der 1920er Jahre. Seit 2003 unter Denkmalschutz gestellt.

Kriegerdenkmal

Bei der Lutherbuche Ecke Grandweg

Ensemble, bestehend aus dem Kriegerdenkmal, der kreisförmigen Anlage aus Weg, Hecke, Rasenfläche und Kranz aus Blutahornbäumen und vier Klinkerbänken. Seit 2004 unter Denkmalschutz.

Am 1. April 1923 (Ostersonntag) mauerte der Wandsbeker Architekt Rudolf Reuße den Grundstein mit den Worten:

"Ich nehme Dich, Stein, ich lege Dich als den 1. Stein in den Bau hinein. Du sollst Grundstein sein, um mit Dir im Verein soll das ganze Gestein unvergänglich sein, soll lange Jahrhunderte Währen, den Lokstedter Helden zu Ehren."

Niendorfer Kirche

Niendorfer Marktplatz

Die evangelisch-lutherische Kirche in Hamburg-Niendorf wurde 1769/70 von Baumeister Heinrich Schmidt, wahrscheinlich nach Bauplänen von Caj Dose, als einheitlicher barocker Zentralbau in Backstein errichtet. Seit 1940 steht sie unter Denkmalschutz.

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Obelisk

Heckenrosenweg

Jakob von Axen erwarb 1786 den Kollauhof und baute ihn zu einem der Zentren des gesellschaftlichen Lebens in Hamburg aus. Stichkanäle umgaben das Herrenhaus wie eine Wasserfestung. Die Kanäle dienten dem Gondelverkehr der Gäste.

Als die Tochter Catharina Margaretha erst 26jährig verstarb, errichtete er ihr zu Ehren einen Obelisken an ihrem Lieblingsplatz. Geschmückt soll er einst mit Bronzereliefs und goldenen Buchstaben von Gottfried Schadow gewesen sein. Die Reliefs sind allerdings seit etwa 100 Jahren verschwunden, so dass eine verläßliche Zuordnung zu diesem bedeutenden Bildhauer nicht möglich ist.

Im Sommer 2011 erhielt der Obelisk einen neuen Sockel, der verwitterte historische Sockel soll zukünftig als Sitzgruppe auf der neu angepflanzten Rasenfläche Verwendung finden.

Beigesetzt wurde Catharina in der Luisenkirche zu Charlottenburg. Auf der Grabsteinplatte ist zu lesen:

Jfr. Catharina Margaretha von Axen

gebohren in Hamburg am 20. Nov. 1773

entschlief alhier in Charlottenburg, den 13. Sep. 1799

Erwarte Wandrer, nicht das dieser Stein
Der reinsten Güte anspruchlosem Werth
Verkünde; wird es nicht die Heilige
Entweihen die hier ruht?

Oddernskamp 27

Zweigeschossiges Putz-Wohnhaus, um 1886 als Sommerhaus in der Art eines Schweizer Chalets erbaut.

Überbleibsel der Heiseschen Gärten ehedem zwischen Grelckstraße und Oddernskamp gelegen.Die Villa wurde 1992 als Zeugnis der seit dem 18. Jahrhundert in Lokstedt bestehenden Landhauskultur unter Denkmalschutz gestellt.

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Siemersplatz 3 - 5, Vogt-Wells-Straße 1, 3, 5, 7

Siedlungsbau der 1920er und 1930er Jahre. Die Gebäudegruppe ist seit 1981 (Vogt-Wells-Straße 5 -7 ) und 1996 in der Denkmalliste verzeichnet.

Sottorfallee 7

Um 1901 erbaute Villa, erweitert und zu einem Rathaus ausgebaut. Seit 1915 das Verwaltungsgebäude der Gemeinde Lokstedt, seit 1928 auch der Großgemeinde, seit 1938 des Ortsamtes Lokstedt. Von 1913 bis 1954 lag in einigen Räumen die Polizeiwache. 1967 bezog die Polizei das ganze Haus. Später Haus für geschlagene Frauen.

Seit 1998 unter Denkmalschutz. In den 2000er Jahren Umbau für private Wohnzwecke (Eigentumswohnungen).

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Wasserturm

1910 als Ausgleichbehälter und Wasserreservoir mit 500 qm Fassungsvermögen nach Plänen des Ingenieurs Mannes in Form eines Turmes (36 m Höhe) errichtet. In den 1960er Jahren stillgelegt. Baukörper aus einem steilen kräftigen Kegelstumpf mit aufgesetztem weitauskragenden Zylinder, den ein kegelförmiges Dach mit schlanker, polygonaler Laterne abschließt. Das Material ist roter Ziegel, der heute ab Gurtsims vollständig mit Kupferblech verkleidet ist. Seit 1985 unter Denkmalschutz, danach Umbau für Wohnnutzung.

www.hamburg.de/stadtplanung-eimsbuettel/81398/denkmalschutz-start.html
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmäler_im_Hamburger_Bezirk_Eimsbüttel