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Monika Wipperhausen

Versuch es doch mal bei der Sparkasse

Die meisten die sich am Jubiläumstag in die Haspa am Siemersplatz begeben hatten, waren nicht gekommen um Geldgeschäfte abzuwickeln. Vielmehr waren sie der Einladung von Monika Wipperhausen gefolgt, mit ihr einen besonderen Anlass zu feiern.

Angestoßen wurde auf ein besonderes Jubiläum. Und Andreas Stockdreher, Haspa-Leiter Privatkunden Nord klärt uns in seiner Eröffnungsrede über diesen besonderen Anlass auf: „Am 01.04.2011 haben Sie bereits Ihr 40-jähriges Jubiläum bei der Haspa gefeiert. Nun freuen wir uns, ein weiteres Jubiläum mit Ihnen feiern zu können. Wieder sind es 40 Jahre, jetzt aber 40 Jahre nur hier in dieser Filiale, nein ich korrigiere mich, in Ihrer Filiale, hier am Siemersplatz.“

Monikas Filiale

40 Jahre ist es also her, als Monika Wipperhausen direkt nach ihrer Lehre in Altona als frisch gebackene Jungangestellte in der Haspa-Filiale am Siemersplatz ihre Tätigkeit aufnahm. Eine Weggefährtin aus diesen Tagen war unter den Gratulanten. Wipperhausens erste Kundin, eine Lehrerin aus Lokstedt war gekommen. Wipperhausen dazu: „An ihr, hat man mir damals gesagt, kannst Du üben.“
Und in den folgenden 40 Jahren, während unmerklich aus „dieser Filiale“ „ihre Filiale“ wurde, hat Wipperhausen nicht nur die Lehrerin zufrieden gestellt. Stockdreher dazu: „Dabei achten Sie stets darauf, dass alles auch im Interesse des Kunden passiert.“

So fühlen sich die Kunden gut bei ihr aufgehoben. Und nicht nur die. Auch die Angestellten fühlen sich hier wohl. Haspa-Nord-Chef Stockdreher drückt aus, was viele denken: „Die Zusammenarbeit bringt mir sehr viel Spaß, Frau Wipperhausen und ich weiß, dass ich das für alle hier anwesenden Kollegen hier auch sagen kann. ‚Wippie, die meldet sich am schnellsten, die hilft immer wo sie nur kann‘, sagen unsere Damen immer wieder.“

Berufswahl

Mit von der Partie die Eltern Erika und Werner Dursch. Sie berichten uns, wie ihre Tochter zur Haspa kam: „Es fing alles mit einem Schulpraktikum an. Monika wollte eigentlich im Kindergarten was machen. Wir Eltern rieten ihr aber was anderes. ‚Versuch es doch mal bei der Sparkasse.‘ Sie nahm den Rat an und landete bei der Haspa. Wir Eltern fanden das auch bodenständiger und so kam es dann, dass man ihr gleich eine Ausbildung anbot und so blieb sie der Haspa bis heute treu.“
Den Wunsch mit Kindern „was zu machen“ verwirklichte sie in Eigenregie. So waren dann auch an ihrem Ehrentage die Dörnstraßenkids mit ihrem Chorleiter Wolfhagen Sobirey wieder vor Ort. Jedes Kind bekam eine Tüte mit Überraschungen und ein Sparschwein zum Anmalen.

Auch die Autorin dieser Zeilen hat Monika Wipperhausen bereits als kleines Kind kennengelernt. Sie ist mit ihrem Vater regelmäßig zum Einzahlen gesparter Pfennigbeträge in die Bank gekommen. Diese Tradition wurde an den Sohn Felix weiter gegeben, der natürlich ein Mäusekonto besitzt. Die Haspa nimmt Kinder ernst und hat entsprechend Zeit für die kleinen Kunden.

Glück am Siemersplatz gefunden

„Bei Frust bin ich immer Schuhe kaufen gegangen.“ So hat sie bereits1973 ihren späteren Ehemann kennen gelernt. Dieter Wipperhausen hatte ja gleich nebenan ein Schuhgeschäft. Über die damalige Beziehung sagt er heute: „Als wir heirateten habe ich meine beste Kundin verloren.“

Die Feier

An der Decke und den Fenstern der Sparkassenfiliale hängt die 40. Doch ist am heutigen Tag nicht von Euro oder Prozenten die Rede, sondern von Jahren. Es werden Getränke und Fingerfood gereicht. Kolleginnen sind mit Platten unterwegs. Zwei ältere Dame sitzen bei den Geschenken, fast könnte man meinen sie würden sie bewachen.

Chef Stockdreher, der die Begrüßungsrede hielt, war mit den Filialleitern der umliegenden Zweigstellen gekommen - fast nur Männer. Alle mit einer tiefroten Baccara-Rose. Nach der Rede überreichte Stockdreher dem Ehepaar noch einen Gutschein für das „Le Carnard“ an der Elbchaussee. „Ich selbst war auch noch nicht dort, daher freue ich mich sehr über Ihren Erlebnisbericht“, spricht der Chef einer Frau, deren Urteil er offensichtlich schätzt.

Auch wir trauen dieser Frau so manches zu. Sie selbst, steht an diesem Tage wie immer mittendrin im Gewusel. Monika Wipperhausen, eine selbstbewusste Frau, die in ihrem farbenfroh gemusterten Jacket, mittendrin steht im Leben – lange bevor von Frauenquote die Rede war. Sie engagiert sich darüber hinaus aktiv im Stadtteil. Das Bürgerhaus Lokstedt hat gerade durch ihre Vermittlung von der Haspa eine neue Bestuhlung bekommen.

Dabei ist Wipperhausen immer gut drauf, ein fröhlicher Mensch. Und wenn man ihre Eltern so betrachtet, scheint sie so manches von ihnen geerbt zu haben. Auch ihre Eltern sind an diesem Tage genauso farbenfroh gekleidet wie die Tochter.
Als dann die Döhnstraßenkids ihren Auftritt haben, ist Wipperhausen sichtlich gerührt: „Bei der Vorführung hatte ich Tränen in den Augen“, gibt sie später zu.
Und dann meldet sich noch der langjährige Kunde Peter Domcke mit einem Gedicht, dass er vortragen möchte. Dort heißt es:

„Zufriedene Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Kunden,
haben immer wieder den Weg in die Zweigstelle am Siemersplatz gefunden.
Unser Kommen hat auch genau diesen Grund
und wir wünschen ihnen, bleiben Sie gesund.“

Dem können wir uns nur anschließen.

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online 25.09.2013