Lokstedts Zentrum

SPD nur an Wohnungsbau interessiert

Wie einer Pressemeldung der SPD-Fraktion des Bezirksparlarment Eimsbüttel zu entnehmen ist, möchte sie nunmehr eine Teilbebauung des THW-Geländes am Spritzenweg durchsetzen. Damit droht die städtbauliche Entwicklung des Lokstedter Kerns im Ansatz zu scheitern.

SPD-Fraktionschef Rüdiger Rust: „Dies ist ein Anfang. Aber langfristig hoffen wir, dass wir auch die DRK-Flächen einer Wohnungsbau-Nutzung und einer attraktiven Umgestaltung des Behrmannplatzes zuführen können.“

Vielleicht sollte sich Herr Rust einfach mal in der Grelckstraße umsehen um festzustellen, dass eine Umgestaltung des Behrmannplatzes allein nicht ausreicht. Es gibt nicht mal mehr einen Drogerie-Markt.

Die Lokstedter fordern nach Jahrzehnten des Niedergangs durch den Straßenverkehr endlich wieder ein eigenes Zentrum.

Nach Ansicht vieler Bürger kann nur ein attraktives Einkaufszentrum für Belebung sorgen. Nur durch die Magnetwirkung eines solchen Zentrums kann das Dorf rund um die Grelckstraße wieder attraktiver werden und weiteres Geschäftesterben verhindert werden.

Die Verfolgung der aktuellen Pläne der SPD, die voreilige Bebauung des THW-Geländes und damit die Herausnahme aus der weiteren Zentrumplanung, hätte hingegen katastrophale Folgen.

Statt Verfolgung von Partikularinteressen sollte sich die SPD öffnen, die Wiederaufnahme der Planungen zum Bebauungsplanentwurf Lokstedt 61 befürworten, Verhandlungen mit dem DRK aufnehmen und aktiv an der Neugestaltung unseres Lokstedter Zentrums teilhaben.

www.spd-fraktion-eimsbuettel.de
www.hamburg.de

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© Lokstedt-online 28.02.2013