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Lokstedter Stadtspaziergang mit Volker Bulla

Vergessen, verborgen und verwildert

Etwa 20 Interessierte trafen sich am Freitag um 16.00 Uhr zu einem informativen Spaziergang in der Grelckstraße vor Rewe. Unterwegs mit dem Bürgerhaus - eine Veranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum.

Hansjürgen Rhein vom Bürgerhaus Lokstedt und Joerg Kilian vom Forum Kollau eröffneten die Veranstaltung indem sie unserem ortskundigen Lokstedt-Führer Volker Bulla Lokstedter Sekt von Feinkost Behrmann überreichten.

Der gelernte Rechtspfleger Bulla lebt seit 2002 in Lokstedt, interessiert sich unter anderem für Geschichte und ist immer auf der Suche nach historischen Stätten. Außerdem ist er Kreisvorsitzender der GAL-Eimsbüttel und nimmt in Lokstedt an vielen Veranstaltungen teil.

Und schon ging es los. Es wurden noch schnell kleine Info-Flyer verteilt und wir alle waren erstaunt, dass wir hier stehen blieben. 

Herr Bulla hatte für jede unserer „Haltestellen“ sorgfältig laminiertes Bildmaterial mitgebracht und ließ nun die erste Tafel rumreichen.

Holsteinischer Hof 

Hier, umgeben von Neubauten, sind wir schon mitten drin im historischen Lokstedt. Dort wo heute Rewe steht, am Ende der Grelckstraße, befand sich einst die Hufe Nr. 15. 

Bulla berichtet: „1808 eröffnete Jochim Münster hier einen Schankbetrieb. Er schenkte Braunbier und Pinneberger Kümmel aus. 1862 wurde hier die Liedertafel Orpheus gegründet. 1870 wurde die Gastwirtschaft um einen Tanzsalon erweitert und zum beliebten Ausflugsziel für Hamburger. Die Strohdachscheune diente von 1895 bis 1910 als Turnhalle. “

In der Gastwirtschaft „Wessel‘s Salon“ wurden die Feuerwehrfeste gefeiert. Inhaber damals der Hauptfeuerwehrmann Friedrich Evers. Mit dem Tanzbetrieb und den Festlichkeiten kam Geld in die Kasse. 

Unter der Woche waren die Wirtschaften eher ein Zuschussgeschäft. Die alten Lokstedter hockten zwar oft den ganzen Tag dort herum, tranken jedoch nur gelegentlich einen Köm zu 5 Pfennig, hatten aber den ganzen Tag den Tabak frei.

Trotz seiner guten Beziehungen zur Feuerwehr, brannte das Strohdachhaus im Brandstiftersommer 1910 nieder. Der Tanzsaal konnte wegen seines schwer entflammbaren Schieferdachs gerettet werden. Letzter Eigentümer des Holsteinischen Hofs nach dem Wiederaufbau war ab 1918 Karl Kruse.

Bulla ergänzt noch das weitere Schicksal: „1943 wurde die Gaststätte ausgebombt und verschwand damit endgültig. Nach dem Krieg war auf dem Gelände ein Gebäude der Firma Wella.“

Willinks Park 

Bis zur nächsten Station haben wir nur wenige Meter zu laufen. Wir biegen von der Niendorfer Straße links in den Willinks Park und gehen die alte Auffahrt hoch. Der einstige Park ist verwildert und leider auch verdreckt. Zur großen Überraschung von Hansjürgen Rhein, der seine Enkelin mitgebracht hatte, ist an der höchsten Stelle im Park eine Schaukel an einem Baum befestigt.

Bulla berichtete uns, während die Schaukel in Betrieb genommen wurde: „1823 erwarb der Kaufmann Franz Matthias Mutzenbecher die Fläche und legte einen Lustgarten an. Diesen kaufte 1850 der zunächst in der Karibik später in Hamburg tätige Kaufmann Carl Heinrich Willink und baute 1860 / 1861 hier eine Villa als Sommersitz. Das Haus stand in den 1970er Jahren lange leer und die noch bestehenden Reste wurden 1981 abgebrochen.“

Aus der Villa von einst ist eine von Grün überwucherte Ruine geworden, aus dem Park ein Wald. Bulla zeigte uns Teile vom Fundament der Villa. Die Erben stellten im letzten Jahr einen Bauantrag, sie wollten den Willinks Park mit 70 Wohnungen bebauen, haben aber letztlich keine Genehmigung bekommen. (Siehe Lokstedt online)

„Die jetzige Waldfläche gilt als Ort für ein vermutetes Bodendenkmal: ein heidnischer Opferstein. Die Fläche des Rütersbergs gehörte zum Hof Nr. 19 - ebenso wie die Fläche des jetzigen von Eicken-Parks“, erklärt Bulla.

Der Willinks Park ist derzeit eingezäunt. Möglicherweise eine Reaktion der Eigentümer auf die versagte Baugenehmigung - allerdings eine rechtlich fragwürdige. Da der ehemalige Park jetzt ein Wald ist, muss er für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Auf unserem Spaziergang waren einige Lokstedt-Experten als Gäste mit von der Partie. Ursula Gehrke, die sich schon wegen ihrer eigenen Vorträge und Stadteilspaziergänge „unterwegs in Lokstedt“ bestens auskennt, erzählt, dass hier ursprünglich die barocke Kirche errichtet werden sollte, die dann am Niendorfer Markt gebaut wurde. Hans-Joachim Jürs, dessen Vater und Bruder ja Friedhofsverwalter in Niendorf waren, bestätigt diese Information.

Bäckerei Nur Hier mit dem Lokstedter Mineralbrunnen

Es ging weiter zur Bäckerei Nur Hier mit dem Lokstedter Mineralbrunnen. Herr Bulla holte Plastikbecher raus und verteilte sie. Wir füllten sie. Lecker! Es gibt Lokstedter die sich dieses Wasser in Flaschen füllen und mit nach Hause nehmen.

Auch zum Mineralwasser konnte Bulla uns etwas berichten: „Das Mineralwasser wird aus 150 Meter Tiefe geholt und für die Brote verwandt. Ein Trinkbrunnen vor der Tür ermöglicht eine Kostprobe vom Wasser. Die Backfabrik entstand 1933 am Standort in Lokstedt. Die Bäckerei Nur Hier war 1932 in Eimsbüttel gegründet worden, die Werbung am Laden hieß: "Nur hier gibt es das echte Holzofenbrot", daraus entstand Nur Hier. Der Mitbesitzer Theodor Freiburg ging von 1933 bis 1945 als Jude ins Schweizer Exil um den Nazis zu entkommen. Nach dem Krieg konnte er wieder in die Leitung der Firma eintreten. Nach einer Phase, in der die Brotfabrik von der Kette Kamps übernommen war, ist sie jetzt wieder unter der Marke Nur Hier tätig.“ (Siehe Lokstedt online).

Wäscherei Carl Vollmer im Rütersbarg 

Wir besuchten als nächstes die Wäscherei Carl Vollmer im Rütersbarg. Sie ist die älteste noch tätige Dampfwäscherei in Hamburg.

Bulla ergänzt diese Informationen: „Gegründet 1840 an der jetzigen Vogt-Wells-Straße, zog die Firma 1874 an den Rütersbarg. Das jetzige Firmengebäude entstand nach einem Brand 1896. Kunden waren vor allem gut betuchte bürgerliche Kreise, die sich die Wäsche in die Elbvororte, nach Harvestehude und Eppendorf liefern ließen - liefern mit Pferd und Wagen.“

Auf dem Weg zur ehemaligen Kegelbahn am Rütersbarg macht dann die Enkelin von Hansjürgen Rhein auf Ihrem Dreirad schlapp und möchte nun nach Hause - so lange geschoben zu werden ist ja auch ziemlich anstrengend. Bürgerhaus-Gründer Rhein verabschiedet sich daher von der Gruppe.

Lokstedter Gesellschaftshaus 

Volker Bulla hat wieder Bilder parat und berichtet: „Wo jetzt am Rütersbarg 48 ein moderner Gewerbehof steht, war früher das Lokstedter Gesellschaftshaus. Im Tanzsaal wurde in den 50er Jahren das Kino Apollo betrieben. Im zweiten Weltkrieg diente die Gastwirtschaft aber auch als Zwangsarbeiterlager für ca. 160 Menschen, die in der Backfabrik gearbeitet haben.“

Auf unserem Weg zum Heckenrosenweg kamen wir noch an einem hinter Tannen verborgenen ein altes Fachwerkhaus vorbei (Rütersbarg 53). Im Heckenrosenweg kamen uns zwei Ponys entgegen, beinahe wie in alten Zeiten. 

Obelisk am Heckenrosenweg

Und dann waren wir an einem wirklich besonderen Ort angelangt. Im Heckenrosenweg steht ein Obelisk zu dem Bulla uns folgendes sagte: „Ein Relikt aus den Tagen der Gartenkultur des Kollauer Hofes ist der Obelisk am Heckenrosenweg. Der Kaufmann Jakob von Axen hatte den Kollauer Hof 1796 als Sommersitz erworbern und ließ den großen Garten zu einem prachtvollen Park ausbauen. Stichkanäle um das Herrenhaus dienten dem Gondelverkehr für zahlreiche Gäste diverser Feste. Als eine der beiden Töchter des Hauses Catharina Margareta 1799 im Alter von erst 26 Jahren starb, ließ ihr Vater einen Steinobelisk errichten. Die Bronzereliefs und goldenen Buchstaben verschwanden mit der Zeit, auch geriet der Obelisk in Vergessenheit. Mit Sondermitteln des Bezirks konnte er und die Fläche auf der er steht wieder hergestellt werden.“ (Siehe Lokstedt online)

Um ein wenig abzukürzen gingen wir über das Schulgelände der französischen Schule zum von Eicken-Park.

Von der Villa zum öffentlichen Park

Wieder war Bulla glänzend präpariert: „Aus einem Teil der Fläche des Hofes 19 entstand der von Eicken-Park. 1899 erwarb Carl Heinrich Clemens Gerhard von Eicken das Land und die bestehenden Häuser. Er ließ die alte Villa abreißen und baute 1914 eine neue, die jetzt noch steht. Neben der Parkanlage gab es auch Tennisplätze, zu den Turnieren dort, kam man aus ganz Hamburg nach Lokstedt. Eicken neigte zur Poesie, er schrieb Gedichte, z.B. die Blumengedichte - er beschrieb aber auch in einem Gedicht kurz nach dem ersten Weltkrieg, wie er sich den Frieden vorstellte.“

Schillingsbek

Als Volker Bulla von der Renaturierung der Schillingsbek im Abschnitt von Eicken-Park berichtete, wurde der GAL-Politiker in ihm spürbar: „Die Schillingsbek, die den Park durchfließt und den Teich mit Wasser füllt, ist durch ein Renaturierungsprojekt wiederbelebt worden. Durch eine Führung am Teich entlang soll das fließende Gewässer wieder mehr zum Lebensraum für vielfältige Arten, aber auch Fische werden.“ 

Alle Teilnehmer des Ausflugs, die hier in Lokstedt bereits als Kind gelebt haben, waren sich allerdings darüber einig, dass der Teich im von-Eicken-Park seit jeher Ententeich hieß und daher ohne Enten schwer vorstellbar sei.

Seit diese dort nicht mehr ansiedeln, argwöhnt so mancher Lokstedter, man habe sie vergiftet oder es liegt am neuen Flußlauf der Schillingsbek, dass ihr Lebensraum zerstört wurde. 

So oder so, die Enten aus dem Ententeich sind jedenfalls weg, ja es stehen sogar Schilder, auf denen erklärt wird, warum man sie nicht füttern dürfe.

Doch Bulla sieht das anders. Nun werde der Bach wieder natürlich. Es gäbe viele Enten in Hamburg und hier in der Schillingsbek hätten jetzt andere Arten eine Chance zu überleben. Und tatsächlich: Wir sahen einen Fisch!

Grelckstraße 

Wir gingen zurück zur Grelckstraße, einst als Königsstraße das Zentrum Lokstedts. Bulla zur Historie: „Die Grelckstraße - früher Königstraße - war und ist heute noch das Zentrum von Lokstedt. Früh stand hier schon eine Bäckerei. Der Kaffeegarten der Bäckerei Hintze mit 80 Plätzen war ein beliebtes Ausflugsziel für Hamburger. Wo jetzt ein Drogeriemarkt ist, hatte früher die Konsumgenossenschaft Pro einen Laden. Kolonialwarenhändler und andere Geschäfte gab es früher dort.“

Ecke Stapelstraße

Wir gingen dann weiter zu Aldi an der Ecke Stapelstraße. Dort wurde früher kräftig gefeiert. Ursprünglich stand hier der Gasthof Münster. Bulla erläutert  dazu, „die Gastwirtschaft stand auf dem Gelände des Vollhofes Nr. 5, der bis 1922 bestand. Auf seiner Fläche war auch eine Sägemühle, von der 1899 das große Feuer ausging, das einen beträchtlichen Teil Lokstedts zerstörte.“

In den 1930er Jahren war hier das Sportlerheim Jalandt ansässig und schließlich ab 1937 das Palmencafé. Bulla berichtet über die weitere Entwicklung: „Ausgebombt wurde es nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut - auch größere Feiern mit bis zu 125 Personen fanden hier statt. Anfang 1972 wurde es von einem rumänischen Gastwirt übernommen und als Bukarest weitergeführt. 1976 / 1977 wich die Gastwirtschaft dem jetzigen Neubau. Dort war zunächst noch Platz für das Old Neptun, in dem sich auch Sportler trafen, wie zuvor im Sportlerheim Jalandt.  

Behrmannplatz 

Direkt schräg gegenüber ist der Behrmannplatz. Der Name erinnert an die Familie Behrmann, die an dieser Stelle 394 Jahre den Vollhof Nr. 3 bewirtschaftete. Dieser an der Friedenseiche gelegene Hof war der zweitgrößte in Lokstedt und hatte von 1528 bis 1922 bestand. Während der gesamten Zeit war er Besitz der Familie Behrmann.

Volker Bulla berichtete uns: „Übrig geblieben ist eine Villa auf der Ecke Grandweg. In den 60er Jahren zog der DRK Landesverband an den Behrmannplatz, ob er bleiben wird oder die Fläche mit Wohnungen und Läden bebaut wird ist wohl wieder offen, nachdem das begonnene Bebauungsplanverfahren jetzt stockt.“ (Siehe Lokstedt online)

Kriegerdenkmal

Durch den Grandweg gelangten wir nach 200 Metern zum Kriegerdenkmal. dort erklärte uns Bulla: „Auf dem Gelände des 1902 abgebrannten Quastschen Hofes, dessen Gelände die Gemeinde Lokstedt erworben hatte, entstand ein Denkmal zur Ehrung der Toten des ersten Weltkriegs. In einem Architektenwettbewerb 1922 gewann mit dem Entwurf "Unser Schwur" der Wandsbeker Architekt Reuße, der Entwurf des Gartenarchitekten Jakob Ochs "Bleib deutsch" fand aber auch gefallen. Beide Entwürfe wurden miteinander verbunden. Da das Denkmal zu Zeiten der Inflation in den 20er Jahren errichtet wurde, kosteten die Namenstafeln Milliarden. Das Denkmal erinnert eher an den Expressionismus als an nationalistisches Gedenken. Heute findet zum Volkstrauertag hier ein Gedenken von Vereinen und Verbänden, Kirchen und Schulen statt. Und die Themen des Gedenkgottesdienstes schlagen Brücken in die heutige Zeit.“

Döhrntwiete, ein in Vergessenheit geratenes Denkmal

Wir verfolgten weiterhin die Spuren, die das „Gedenken in Lokstedt“ hinterlassen hat. Überraschenderweise ging es weiter zum Sportplatz von Eintracht Lokstedt in der Döhrntwiete. 

Dort steht, umgeben von einer Buchenhecke, ein in Vergessenheit geratenes Denkmal aus den 1920er Jahren. Dieses wurde von vaterländischen Vereinen im Gedenken an die Verträge von Versailles geschafften. Neun Findlinge stehen für die abgetretenen Gebiete Saarland, Eupen-Malmedy, Nord-Schleswig, Oberschlesien, Posen-Westpreußen, das Sudentenland, das Memelgebiet, Elsass-Lothringen und Deutsch-Österreich.

Volker Bulla dazu: „Vor dem zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal sicherlich auch für nationalistische Feiern am Rande der Skagerrak-Kampfbahn, wie die Sportfläche früher hieß genutzt. Nach dem zweiten Weltkrieg nahmen Altmetalldiebe alle Metalle mit, das Denkmal geriet in Vergessenheit.“

Mit dieser verborgenen Stätte zum Abschluss der Veranstaltung hatte Volker Bulla uns alle sehr überrascht. Hier endete dann die sehr informative und unterhaltsame Führung.

Heimweg

Auf dem Nachhauseweg bekam ich dann noch eine Extra-Besichtigung von dem Historiker Georg Winter, einem Teilnehmer des Ausflugs, geboten. Er entstammt der Behrmann-Familie und zeigt mir, gleich um die Ecke, beim TV Lokstedt noch einen großen Stein mit Inschriften. Der Stein ist dem Gedenken an gefallene Turner aus Lokstedt gewidmet.

Danach muss ich allerdings dringend nach Hause. Es geht mir inzwischen wie der Enkelin von Hansjürgen Rhein, ich bin erledigt und vor allem meine Füße sind völlig platt.

Die Kollauer Chronik
Horst Grigat: Hamburg-Lokstedt - von der Steinzeit bis zum Jahre 2000

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Fr. 27.04.2012, 16.00 Uhr

Unterwegs mit dem Bürgerhaus Lokstedt
Lokstedt ist jetzt ein Hamburger Stadtteil, früher war es dänisch und bis 1937 zu Preußen gehörig. Aus dem Dorf entwickelte sich eine ländliche Gemeinde im Kreis Pinneberg. Hamburger Kaufleute bauten Villen und Parks. In einem Stadtspaziergang führte Volker Bulla zu einigen Orten, die nicht immer im Blickfeld sind. Eine Kooperation mit dem Forum Kollau e.V. 

Bürgerhaus Lokstedt
Sottorfallee 9, 22529 Hamburg

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© Lokstedt-online.de 01.05.2012