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Emil-Andresen-Straße

Konstruktiv mitwirken

Jahrelang hatte die Bürgerinitiative Emil-Andresen-Straße für den Erhalt der Ahornbäume gekämpft, die im Rahmen der endgültigen Herstellung der Straße gefällt werden sollten. Nun soll der mit der Verwaltung ausgehandelte Kompromiss umgesetzt werden.

In den nächsten zwölf Monaten wird in der Emil-Andresen-Straße gebaut, daher wird es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Hauptproblem ist die Umleitung der Buslinie 181. Die Streckenführung wird während der Bauzeit über den Grandweg verlaufen.

Wer sich aktuell die Situation vor Ort ansieht, kommt zu dem Urteil: für den Busverkehr gänzlich ungeeignet. Auf der Umleitung kommen die Busse von einem Stau in den nächsten. Beim Abbiegen nehmen die Busse die gesamte Straßenbreite in Anspruch, so dass jeder andere Verkehr zum erliegen kommt. Richtig schwierig wird es, wenn sich auf der Strecke zwei Busse begegnen.

Damit die Busse überhaupt durchkommen, werden beidseitige Halteverbote in der Emil-Andresen-Straße sowie im Grandweg notwendig. Die Haltestellen werden verlegt.

Der Abschnitt von Lohkoppelweg bis Julius-Vosseler-Straße wird während der Bauphase zudem als Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Julius-Vosseler-Straße eingerichtet.

Nach Stand der Planung sollen bis Mitte Dezember zunächst Gasleitungen verlegt werden, anschließend werden Strom- und Telekommunikationsnetz erneuert. Nach den Leitungsarbeiten beginnt etwa ab April 2013 die Erneuerung des Straßenbelags.

Auch für die Bürgerinitiative Emil-Andresen-Straße gibt es in dieser Zeit wieder genug zu tun. Es gilt die Einhaltung des ausgehandelten Kompromisses zu überwachen. Marie-Luise Zachariae von der Bürgerinitiative dazu: „Wir möchten auch an der Feinplanung konstruktiv mitwirken.“

Lokstedt online vom 13.11.2011

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© Lokstedt-online.de 12.11.2012