„Lookstedtisch“ für Anfänger

SPD begrüßt neue Nachbarn

Mit einer nützlichen vierseitigen Broschüre begrüßt die Lokstedter SPD die Neu-Lokstedter in einigen hundert Haushalten. Adressaten sind die Familien in den Neubau-Quartieren unter anderem am Veilchenweg und am Lohkoppelweg.

Auf der Vorderseite wünscht die SPD den „Zugereisten“ – gemäß einer alten Hamburger Tradition – das Geld, das Salz und das Brot niemals ausgehen mögen.  Es ist sogar eine echte Cent-Münze aufgeklebt.

Der Innenteil enthält, neben geografischen Daten wie Größe (4,9 qkm) und aktueller Einwohnerzahl Lokstedts (25.110 in 2010), wissenswertes zur wechselhaften Geschichte Lokstedts, der Anzahl der Bauernhöfe und den Namen einiger der bedeutendsten Lokstedter Familien die Vögte und später Gemeindevorsteher stellten: Wells, Behrmann, Langeloh, Münster. Kein waschechter Lokstedter, wer seine Abstammung nicht wenigstens auf eine dieser ortsbekannten Familien zurückführen kann, die einst einen der begehrten neun Lokstedter Vollhöfe ihr Eigen nannten.

Der Text geht dabei im Weiteren auch auf die ehedem vorbildliche Verkehrsanbindung nach Hamburg (zunächst mit Pferdeomnibus, später mit der Elektrischen) ein und erwähnt die schon früh eingeführte elektrische Straßenbeleuchtung (1891 als erstes deutsches Dorf). Soviel technischer Fortschritt (und das hohe Steueraufkommen von Lokstedt) lockte natürlich Begehrlichkeiten. Insofern erwähnt die Broschüre auch die Eingemeindungsbestrebungen des preußischen Nachbarn Altona, der seine maroden Kassen füllen wollte.

Zwischendurch erfahren die Neubürger etwas über die Bedeutung des Stadtteilnamens und den vermuteten Ursprung der seltsamen Aussprache einiger Hobby-Linguisten, die es nicht lassen können, sich als „Lookstedter“ zu bezeichnen. Zu diesem Thema gibt es allerdings diverse konträre Auffassungen. Wir von der Lokstedt-online-Redaktion neigen allerdings zu der Theorie, dass die „Lookstedter“ den vergangenen Zeiten zwischen 1640 und 1867 nachtrauern, in denen die Schreibweise tatsächlich Løkstedt“ war. Dies nur ein Hinweis am Rande, welche interessanten Thema den „Quiddje“ in Lokstedt erwarten.

“Lokstedt gehört dank seiner attraktiven Lage zu rasch wachsenden Stadtteilen Hamburgs. Wir möchten, dass sich die neuen Nachbarn möglichst schnell bei uns heimisch fühlen“, sagt der Lokstedter SPD-Vorsitzende Ernst Christian Schütt zu der Aktion.

Wer schon länger in Lokstedt wohnt und auch die Broschüre im Original mit dem aufgeklebten Cent zugeschickt bekommen möchte: Ein Anruf unter 56 00 89 09 oder eine Mail an spd-lokstedt@t-online.de genügt.

Die Lokstedter SPD - das sind knapp 200 Frauen und Männer, junge und alte, mit und ohne Kinder, aus den unterschiedlichsten Berufen.
Sie engagieren sich in unserem Stadtteil, und kümmern sich um die "große" Politik.
Die Mitglieder treffen sich regelmäßig einmal im Monat an einem Dienstagabend bei den Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen.
Gäste sind jederzeit willkommen.

SPD Distrikt Lokstedt

Ernst Christian Schütt
Süderfeldstraße 45a, 22529 Hamburg
Tel.: 56 00 89 09
ernstchristan.schuett@t-online.de
www.spd-lokstedt.de

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© Lokstedt-online.de 17.09.2012