Kommentar zum Leserbrief

Unmut der Menschen

(zu: Disqualifiziert Sie als Mensch vom 11.12.2015)

Guten Tag Frau Friedrichs,

nach dem Lesen ihres Leserbriefes habe ich mich in der Tat gefragt, ob sie sich wirklich nur verirrt haben oder gar verwirrt sind oder sich anderen Leuten einfach nur mitteilen wollten – aber nur der Reihe nach.

Ihre Spekulation wer Autor des Artikels ist in der Tat richtig: Frau Bettina Bott – herzlichen Glückwunsch! Ein einfacher Blick in das Impressum hätte genügt, um das festzustellen: „Autorin der Artikel ist Bettina Bott. Stammt ein Beitrag von einem anderen Autoren, so wird dessen Name in der Copyright-Fußnote genannt.“

Welche objektiven Informationen vermissen sie in diesem Artikel genau? An welcher Stelle im Artikel wird ihrer Meinung nach offensichtlich „Stimmung“ gemacht? Haben sie den eigentlichen Sinn dieser Veranstaltung, um die es hier geht, überhaupt verstanden?

Wahrscheinlich nicht, daher können sie den Unmut der Menschen über diese Veranstaltung, die es unmittelbar betrifft und die sich Sorgen machen, nicht nachvollziehen. Die meisten Gutmenschen können dies im Übrigen nicht, solange sie nicht direkt zu Betroffenen werden.

Sie sprechen von Kriegsflüchtlingen – handelt es sich tatsächlich um Kriegsflüchtlinge? Haben sie diese alle persönlich objektiv überprüft? Kennen sie überhaupt die Definition von Flüchtling? Kennen sie den Unterschied zwischen Flüchtling, Migrant und Asylbewerber?

Kennen sie in diesem Zusammenhang weiter den Art 16a des Grundgesetzes der BRD, der heute noch Gültigkeit besitzt, aber keine Anwendung findet und jeder, der von der Anwendung des Grundgesetzes spricht, als braun, rechts oder Schlechtmensch abgestempelt wird? Finden sie das richtig? – Ist es das „Stimmung“ machen von der sie sprechen?

Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder einzelner deutscher Bundesbürger bereit ist Menschen in Not zu unterstützen und zu helfen. Nur solange Gutmenschen grundsätzlich ohne jeglicher Prüfung, jeden einzelnen hier einreisenden Menschen zum Flüchtling erklären, ihm eine Notsituation (wie sie sogar Kriegssituation) unterstellen und Willkommensplakate in die Luft halten, wird es berechtigterweise kritische Stimmen geben – so ist das in einem Land der Demokratie und das ist auch gut so!

Ebenso einen schönen Tag noch!
Frank Teews

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© Lokstedt-online 30.12.2015