Leserbrief

Wegen der Festtage in voller Sorge

Hurra! hurra! Die “armen und traumatisierten Flüchtlinge”, welche z. Zt. als Untermieter von f & w (Gesamtzahl etwa 220 aus 15 Nationen in mittlerweile 48 ehemaligen Mietwohnungen) ein Dach über den Kopf zur Verfügung gestellt bekommen haben, sind nach knapp 9 Monaten in der Wegwerfgesellschaft angekommen.

Bedauerlicherweise haben die Untermieter von f & w aber immer noch nicht gelernt: “Intensive Maßnahmen und Gespräche” welche laut Schreiben von f & w vom 14.11.2014  in den vergangenen Monaten bezüglich der Hausmüllentsorgung geführt wurden, haben zu keinem Resultat geführt. Damit ist für Ratten und Ungeziefer die Speisekarte sehr reichhaltig (siehe Foto).

Die Altmieter sind schon jetzt voller Sorge wegen der anstehenden Festtage. Wie es dann wohl an den Hausmüllcontainern aussehen wird! Es sei denn, die vielen Gutmenschen kommen nach der Bescherung, aber vor der Mitternachtsmesse in der Christ-König-Kirche und am 1. oder 2. Feiertag vor oder nach dem Spaziergang vorbei und beseitigen den Müll. 
 
Was die Rücksichtslosigkeit und Lärmbelästigung in den einzelnen Hauseingängen durch die Flüchtlinge angeht, hat sich in den letzten Monaten nichts verändert. Hierzu kommt es zwar vereinzelt immer wieder zu Gesprächen mit den zwei Mitarbeitern des Hauptmieters f & w vor Ort und endet mit einem “wir kümmern uns”.

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© Lokstedt-online 21.12.2014