Re: Erwiderung von Müller-Teichert

Eine Lüge schleppt zehn andere nach sich

Immer tiefer verstrickt sich Pastor Bernd Müller-Teichert in ein Netz von Lügen. In seiner Erwiderung auf unseren Artikel "Du sollst nicht lügen!" beklagt er sich unter anderem über einen Leserbrief (Eiskaltes Kalkül vom 29.10.2014): "Dazu stellen Sie einen 'Leserbrief' mit falschen Behauptungen und Beleidigungen, dessen Verfasser auch noch anonym bleibt."

Hier noch einmal die beanstandeten Absätze, mit den angeblich falschen Behauptungen:

"Für Pastor Müller-Teichert gehört Lügen scheinbar zum Handwerk. Auch im Bezug auf das Kirchengrundstück in der Niendorfer Straße zog er es vor, uns bewusst Lügen aufzutischen. Er behauptete sogar schriftlich, nicht zu wissen, was mit dem Grundstück geschehe und das dort eine neue Flüchtlingsunterkunft gebaut würde, dabei waren die Verträge bereits unterschrieben.
Er wollte die Anwohner informieren sobald er was wisse. Vergebens. Auch wurde er mehrfach schriftlich und persönlich über die unwürdigen Zustände im vorherigen Flüchtlingswohnheim unterrichtet und auch über die damit verbundenen Probleme der Anwohner. Auch daran kann er sich nicht erinnern. Leidet der gute Mann unter einer Amnesie oder ist das eiskaltes Kalkül?"

Zum Verständnis für den Leser sei gesagt: Pastor Müller-Teichert hat bei verschiedenen Anlässen, so etwa auf einer Informationsveranstaltung in der Aula der Grundschule Döhrnstraße - keine 300 Meter von seiner Kirche entfernt - noch am 20.02.2014 behauptet, dass es an der Niendorfer Straße keine Probleme und es auch keine Einbrüche gegeben hätte.

Jetzt beweisen uns vorliegende Unterlagen die Aussagen der Leserbriefschreiberin und dass Pastor Müller-Teichert spätestens seit dem 04.11.2011 über die verschiedensten Vorkommnisse rund um die Unterkunft an der Niendorfer Straße informiert war.

Auch wenn die Leserin es - aus gutem Grund - weiterhin vorzieht anonym zu bleiben, hat sie uns dennoch auf unsere Nachfrage hin Quellen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um E-Mail-Verkehr zwischen einem Anwohner der Niendorfer Straße und Müller-Teichert:

JJ Niemeyer an Müller-Teichert vom 08.10.2011
JJ Niemeyer an Müller-Teichert vom 23.09.2013

Das Einverständnis des Verfassers dieser E-Mails zur Veröffentlichung liegt uns vor.

Aus der Antwort auf die Mail vom 08.10.2011 "Müller-Teichert an JJ Niemeyer vom 04.11.2011", aus der wir untern zitieren, geht hervor, dass Müller-Teichert:

  • die Mail von JJ Niemeyer erhalten hat und damit gesichert ist, dass er spätestens zu diesem Zeitpunkt (04.11.2011) über die Vorkommnisse an der Niendorfer Straße umfassende Kenntnis hatte und die Verantwortung für seine bisherige Unkenntnis auf andere schiebt. Er schreibt: "Ich bin seit neun Jahren in der Gemeinde und habe nicht gewusst, dass es eine Belastung gibt für die Anwohner. Keine Beschwerde oder Anfrage in dieser Zeit, wie sollten wir darauf reagieren? Die Kindergärtnerinnen haben uns nichts berichtet, ebenfalls die Sozialarbeiter vor Ort nicht."
  • desweiteren behauptet, nichts über die geplante Nutzung des im Besitz der Kirchengemeinde befindlichen Grundstücks an der Niendorfer Straße zu wissen: "Über die Mitteilung der Fachbehörde im Abendblatt waren wir selbst überrascht und mussten uns erst mal informieren, wer, mit was und wie genau eigentlich dieses Grundstuck nutzen will."
  • abschließend verspricht, die Anwohner rechtzeitig zu informieren: "Wenn es irgendwann auf eine bestimmte Lösung zuläuft, werden wir sicherlich die Anwohner informieren und / oder es wird eine öffentliche Anhörung geben.

Auf die Mail vom 23.09.2013 zog Müller-Teichert es vor, nicht mehr zu antworten.

Wenn unsere Leserin also schreibt: "Für Pastor Müller-Teichert gehört Lügen scheinbar zum Handwerk", dann ist diese Behauptung sehr gut belegt.

Es zieht sich tatsächlich eine Reihe von Lügen wie ein roter Faden durch verschiedene öffentliche Aussagen von Müller-Teichert in der Frage der öffentlich-rechtlichen Unterbringung und der Nutzung des kircheneigenen Grundstücks an der Niendorfer Straße.

Ein wirklicher Skandal zudem, dass Müller-Teichert nach seinen Lügen auf Informationsveranstaltungen und Bürgerpreisverleihungen auch noch lügt, wenn eine zur Veröffentlichung eingereichte Erwiderung verfasst. Es ist wohl wahr, was man kleinen Kindern beibringt: "Eine Lüge schleppt zehn andere nach sich."

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online 26.11.2014