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Leserbrief

Unangenehme Gerüche

Die Mitarbeiter von f & w bekommen die Abfall- und aktuell die Sperrmüllentsorgung in der Unterkunft Grandweg / An der Lohbek, die teilweise ja auch noch als Wohnanlage genutzt wird, nicht auf die Reihe. In einem Kellerraum werden seit Wochen mit Kot und Urin verschmutzte Matratzen gelagert.

Wochenlang haben sich die Bestandsmieter des Hauses An der Lohbek 2a - 2c über unangenehme Gerüche in den Trepppenhäusern gewundert und sich, nachdem die Geruchsbelästigung, bedingt durch die hohen Aussentemperaturen immer unerträglicher wurde, auf die Suche nach der Ursache gemacht.

Die Quelle der Geruchsbelästigung ist ein Kellerraum von f & w fördern und wohnen AöR. Da die Tür nicht verriegelt war, ist eine Bestandsmieterin in den Kellerraum geklettert und hat erstmal das geschlossene Kellerfenster geöffnet.

In der Anlage übersende ich Anschauungsfotos über die Entsorgung von Sperrmüll, welcher nicht von der Stadtreinigung mitgenommen wird. Der Umgang mit der Entsorgung wird durch die Mitarbeiter von f & w vor Ort nach dem Prinzip „Aussen hui, innen pfui" gelöst.

Und genauso werden die dringend erforderlichen täglichen Betreuungs- und Sozialaufgaben bezüglich der von f & w einquartierten Asylbewerber durch die Büromitarbeiter der Unterkunft gelöst.

Wenn ich mir dann auch noch das Leitbild des des städtischen Unternehmen f & w durchlese, kann ich nur einen krassen Widerspruch zu der Arbeits- bzw. Verhaltensweisen vor Ort feststellen. Es entsteht der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeiter das Leitbild verstanden haben.

Als Arbeitgeber, der ein Arbeitszeugnis für die zwei Büromitarbeiter am Grandweg / An der Lohbek erstellen müsste, würde ich die Formulierung „der Mitarbeiter bemühte sich stets den Anforderungen des Arbeitgebers gerecht zu werden" benutzen.

Rüdiger Miosga

Siehe auch Lokstedt online vom 03.06.2014

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© Lokstedt-online 09.08.2014