Leserbrief

Wie ist das möglich?

Mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht gelesen und kann das Vorgehen der betroffenen Behörden wie Polizei und Ausländerbehörde nur befürworten. Natürlich ist es für die betroffenen Bestandsmieter eine unzumutbare Situation und mit Sicherheit auch nicht angenehm morgens um 01.30 Uhr so geweckt zu werden. Jedoch ist es doch schon mal positiv zu bewerten, dass endlich etwas getan wird.

Ein großer Teil der dort in der Wohnanlage durch fördern & wohnen (f & w) untergebrachten Personen sind nicht wie vom Bezirksamt Eimsbüttel behauptet ,,Kriegsflüchtlinge“. Schon bei den Bürgerversammlungen wurde durch das Bezirksamt Augenwäscherei betrieben und die unzumutbare Situation für die Mieter herunter gespielt.

Ich selber wohne am Grandweg gegenüber der betroffenen Wohnanlage und habe den Vorfall live mit bekommen. Ich kann nur hoffen, dass weiterhin mit genau dieser Härte vorgegangen wird, zumal sich ein Teil der dort in der Wohnung (An der Lohbek 2a) angetroffenen Personen, nach Rücksprache mit einem Polizisten der an diesem Einsatz beteiligt war, ,,illegal in der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben.“

Diese hatten die Möglichkeit, nach mehrfacher Aufforderung durch die Ausländerbehörde, die Bundesrepublik zu verlassen. Wenn man diesen Aufforderungen nicht nach kommt, muss man sich über einen nächtlichen Hausbesuch nicht wundern.

Wenn man sich dann noch anschaut, was sich diese Leute - die ja angeblich alle nichts haben und von f & w alles bezahlt bekommen - innerhalb von nicht mal ganz zwei Monaten an Luxusgütern angeschafft haben: Fernseher, Handys, Tablet u.s.w. Bei den Betroffenen kommen sogar noch zwei Autos, ein Ford Probe 2,5 Liter 24V und ein Renault Megane dazu, stelle ich mir doch die Frage: Wie ist das möglich?

Also ich, der hier geboren bin, und täglich bis zu 12 Stunden arbeiten gehe, komme nicht in den Genuss mir in so kurzer Zeit einen solchen Luxus zu erwirtschaften.

Hier nun ein ganz großer Dank an die Beamten von Polizei, Ausländerbehörde und die Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst, die an diesem Abend beteiligt waren an dieser Aktion! Weiter so, denn Deutschland ist kein Auffangbecken für Leute, die nur hierher kommen um unser Sozialsystem auszunutzen und das im Schatten von Kriegsflüchtlingen, die wirkliche Hilfe benötigen.

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© Lokstedt-online 26.06.2014