Hamburger Vertrag

Eimsbütteler Wohnungsbauprogramm beschlossen

Insgesamt ist in der „wachsenden Stadt“ Hamburg von einem Bedarf von 5.000 bis 6.000 neuen Wohnungen jährlich auszugehen. In den Jahren ab 2001 wurden allerdings im Mittel lediglich 3.800 Wohnungen fertig gestellt.

Bereits der Senat unter Oberbürgermeister Ole von Beust hatte 2009 beschlossen den Wohnungsbau stärker zu fördern. Dieser sollte der wachsenden Bevölkerung und ihrer demografischen Veränderung Rechnung tragen. Der derzeitige SPD-Senats hat sich nunmehr zum Ziel gesetzt, die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf 6.000 pro Jahr zu steigern. 2.000 davon sollen geförderte Wohnungen sein.

Zu diesem Zweck hat der Senat mit den Bezirken im Hamburger Vertrag Zielvereinbarungen zur Bereitstellung und Generierung von Wohnungsbaupotenzialen abgeschlossen.

Mit dem Bau von jährlich 700 Wohnungen leistet der Bezirk Eimsbüttel dabei seinen Beitrag. Als flächenmäßig kleinster Bezirk weist Eimsbüttel mit 5.000 Einwohnern pro Quadratkilometer die höchste Bevölkerungsdichte der Stadt auf. Das sind doppelt so viele wie im Hamburger Durchschnitt. Da der Bezirk zudem über keine größeren Liegenschaftsflächen verfügt, bedurfte die Umsetzung des ambitionierten Ziels der Schaffung von Wohnungspotenzialen besonderer Anstrengungen. Daher hat der Bezirk Eimsbüttel nun ein umfassendes Wohnungsbauprogramm erarbeitet. Es werden 113 Wohnungsbaupotenzialflächen dargestellt, von denen über die Hälfte für eine Entwicklung bis 2015 zur Verfügung stehen.

www.hamburg.de/contentblob/3203126/data/drs-0411-xix.pdf
www.hamburg.de/contentblob/3203146/data/wohnungsbauprogramm-eimsbuettel-textteil.pdf
www.hamburg.de/contentblob/3203154/data/wohnungsbauprogramm-eimsbuettel-anhang.pdf

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online.de 14.02.2012