Leserbrief

Ein profitables Geschäft?

Der Bericht über die Unterbringung von bis zu 150 Flüchtlingen bzw. Asylanten am Grandweg / An der Lohbek entspricht genau der Realität über den Umgang und der Verfahrensweise seitens der Politik des SPD Senats in Hamburg, mit Bürgern und Wählern. Die Bürger und Wähler von Lokstedt und Randgebiete werden nur als Befehlsempfänger klassifiziert und eine Meinungsfreiheit, wie im Grundgesetz verankert, wird durch das Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel  ignoriert.

Einer der Gründe warum Hamburg mit Flüchtlings-und Asylantenstandorten überschüttet wird, könnte auch daran liegen, dass jedes Land, welche Flüchtlinge und Asylanten aufnimmt, von der EU mit EU-Fördermittel finanziert wird.
 
Da, wie viele Hamburger Bürger und Wähler wissen,  die finanzielle Situation der Freien und Hansestadt Hamburg nicht gerade rosig ist und Hamburg deshalb seit kurzem auch nicht mehr zu den Geber-Ländern im Länderfinanzausgleich zählt , sondern nunmehr zu den Nehmerländern gehört, liegt die  Vermutung nahe, dass durch die EU-Fördermittel der Hamburger Finanzhaushalt saniert werden soll.

Das könnten auch die Gründe dafür sein, warum fördern & wohnen, welches ja ein städtisches Unternehmen ist, auch pflegen & wohnen (siehe auch Pflegeheim Bahrenfeld) gehört der Stadt Hamburg, solche Anstrengungen an den Tag legen, die Flüchtlings-und Asylantenstandorte federführend zu betreuen.
 
Die Zahl der Bestandsmieter Grandweg / An der Lohbek liegt nicht bei 120 sondern unter 100.
 
Rüdiger Miosga

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© Lokstedt-online 02.03.2014