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Informationsveranstaltung

Asylbewerbern plattdeutsch beibringen

Die Informationsveranstaltung zur geplanten Asylbewerberunterkunft Grandweg / An der Lohbek offenbart erneut Erwartungshaltungen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Für die Behörden eine reine Werbemaßnahme, hoffen die Anwohner vergebens ernst genommen zu werden.

Für die einen sind die Flüchtlinge potentielle Täter: „Was ist die Kette von Frustration? Ich habe nichts zu tun, was soll ich hier? So entsteht Kriminalität“, so eine Anwohnerin. Für die Anderen sind die Asylsuchenden potentielle Opfer. „Ich glaube, dass wir es mit traumatisierten Menschen zu tun haben“, so eine Standardformulierung.

Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Es sind „Menschen die hier bei uns Zuflucht suchen“, so Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke über die zukünftigen Bewohner der Asylbewerberunterkunft Grandweg / An der Lohbek.

Diese Menschen kommen zu uns aus den unterschiedlichsten Gründen. Sicher, manche sind traumatisiert, andere dagegen suchen einfach nur bessere Lebensbedingungen. Was aus ihnen wird, bestimmen auch wir, die wir ihnen Obdach gewähren - durch die Art wie wir mit ihnen umgehen.

Sie sind nicht vom Himmel gefallen

Die Verantwortlichen in der Politik sind landauf landab überrascht von der Unzahl an Flüchtlingen, die derzeit in Deutschland Asyl suchen. Als ob die Konflikte, wie etwa in Syrien oder der Ukraine, die Bürgerkriege in Eritrea oder Somalia, nicht schon seit Jahren schwellten.

Die Politiker treffen Entscheidungen, etwa ob wir mit der Bundeswehr an Militäreinsätzen teilnehmen, Hilfsgüter entsenden und manches mehr. Offensichtlich wurde aber versäumt, sich rechtzeitig auf Flüchtlinge einzustellen, die ja unvermeidliche Folge sind.

Aber nicht nur Konflikte lösen Flüchtlingswellen aus. Oft reichen auch schon wirtschaftliche Verwerfungen. Wenn Deutschland oder die EU die Milliarden-Finanzspritze einsetzt oder verweigert: So oder so kommen weitere Flüchtlinge, auf die man sich einstellen muss.

Berlin, Hamburg und Eimsbüttel - Achse des Versagens

Doch nicht nur in Berlin wurde die Entwicklung lange Zeit verschlafen. Die Fehleinschätzung durchzieht die Unterbringungspolitik wie eine rote Linie. Auch die Stadt Hamburg und der Bezirk Eimsbüttel bauten zu Beginn dieses Jahrhunderts massiv Unterbringungskapazitäten ab und reagierten nicht schnell genug, als sich ein erneuter Anstieg der Flüchtlingszahlen abzeichnete.

Sevecke räumte die mangelnde Planung in der Aula der Grundschule Döhrnstraße bereits im letzten Jahr ein. „Wir haben einen Fehler gemacht! Und der Fehler besteht schlicht und ergreifend darin, dass wir für diese Arten von Notunterbringungen keine planerische Vorsorge getroffen haben.“

Doch wie gehen die in Hamburg zuständige Sozialbehörde und der Bezirk Eimsbüttel nun mit diesen Versäumnissen um? Anstatt nun endlich planerisch zu agieren, verwalten sie den Mangel an Plätzen. Hektisch suchen sie nach Unterbringungsmöglichkeiten – seien sie auch noch so abwegig - und stellen die Anwohner regelmäßig vor vollendete Tatsachen. Der Bürger soll die Unterbringung in der Nachbarschaft tolerieren, ja die Behörden fordern die Bürger gar auf, aktiv an der Integration mitzuarbeiten – als ob es da eine Art Bringschuld gäbe.

Integration ins Zylinderviertel

So heißt es in einem Schreiben des Bezirksamts Eimsbüttel: „Angestrebt wird eine bedarfsgerechte Integration in soziale und kulturelle sowie sportliche Angebote des Stadtteils sowie die Vermittlung in den Sprachunterricht“.

Da mittlerweile ehemalige Sportanlagen in Lokstedt im Rahmen der Verdichtung mit Wohnungen bebaut wurden, sind Plätze etwa im Fußball- oder Tennisverein Mangelware. So hat der SC Victoria bereits einen Aufnahmestopp im Fußballkindergarten. Neu nach Lokstedt (in überteuerte Wohnungen) gezogene Familien müssen den Fußballunterricht für ihre Kinder schon jetzt in Eigenregie abhalten.

Das kulturelle Angebot ist ebenfalls sehr begrenzt. Wir haben hier ja eigentlich nur das Bürgerhaus Lokstedt, dass sich allerdings direkt um die Ecke der neuen Unterbringung befindet. In einem Positionspapier hat der Vorstand seine Mitarbeit angekündigt, sucht unter den Lokstedter Bürgern bereits nach Paten.

Aber schauen wir doch einmal in den Veranstaltungskalender des Bürgerhauses. Sollen die Asylbewerber dort am nächsten Lokstedter Abend, einer historischen Stadtteilführung oder am Gespräch zur Europawahl teilnehmen? Haben die Flüchtlinge überhaupt Wahlrecht?

Und wer übersetzt die Veranstaltungen? Vielleicht findet sich ja einer der dort teilnehmenden Senioren und bringt den Asylbewerbern demnächst plattdeutsch bei.

Zudem erhält das Bürgerhaus keine laufenden Subventionen und muss sich daher finanziell selbst tragen. Trotz Unterstützung von Ehrenamtlichen (die jetzt schon stark belastet sind) betragen die Eintrittskosten zwischen 9 und 15 Euro pro Person - können die Flüchtlinge sich das leisten?

In jedem Fall bedeutet die Umsetzung dieses Positionspapiers viel Arbeit für die kreative Crew der Programmplanung. Sie müssen sich da was Gutes und Günstiges einfallen lassen.

In der Aula der Grundschule Döhrnstraße

Wenn aber diese geforderte Integrationshilfe von Bürgern verweigert wird, oder die Behörden gar vor Ort auf Widerstand stoßen, wird „informiert“.

Nun sind wir also schon wieder in derselben Aula wie im letzten Herbst, als es um die Unterbringung an der Lokstedter Höhe ging. Erneut sollen aufgebrachte Lokstedter Bürger zur Raison gebracht werden. Aktuelles Thema ist die Unterbringung von 150 Flüchtlingen und Wohnungslosen, dieses Mal allerdings nicht an der U-Bahn Hagenbeck, sondern direkt um die Ecke am Grandweg - mitten im Filetstück von Lokstedt, dem Zylinderviertel oder wie der hier Geborene sagt, an der Lokstedter Wurzel.

Gleich am Eingang zum Saal liegt ein Zettel aus. Er fordert zur Teilnahme am Runden Tisch auf. Neben dem evangelischen Pastor Bernd Müller-Teichert haben sich noch zwei weitere potentielle Helfer dort eingetragen, sie sind wie der Pastor ebenfalls professionelle Teilnehmer an verschiedenen Runden Tischen dieser Art.

Müller-Teichert ergreift sogleich das Wort und moniert die Namensgebung der „IG Grandweg – Zylinderviertel“. Schließlich wohnten auch Menschen im Grandweg, die die Unterkunft befürworten würden. Nach dieser Logik des studierten Theologen darf man dann allerdings auch nicht von der „Lokstedter Willkommenskultur“ sprechen, denn nicht jeder Lokstedter heißt, wie dieser Abend erneut bestätigt, die Neuankömmlinge willkommen.

Der Pastor fährt fort. Nachdem er sich bereits für die Gutmenschen unter den Bewohnern des Grandwegs eingesetzt hat, spricht er nun für die Bewohner der Niendorfer Straße: Er könne sagen, dass es an der Niendorfer Straße damals keine Probleme gegeben hätte und auch keine Einbrüche. Das sehen allerdings etliche Anwohner der Niendorfer Straße anders.

Dabei täte der Pastor als Vertreter der Kirchengemeinde Lokstedt besser daran, sich aus der Diskussion um die Niendorfer Straße heraus zu halten. Seine Gemeinde ist Besitzer des Grundstück und hat daher in dieser Angelegenheit wirtschaftliche Interessen. Das sollte man sauber trennen.

Es wäre an diesem Abend, wo es ja nicht um die Erstunterbringung an der Niendorfer Straße sondern um die Wohnungen am Grandweg geht, ja auch nicht glaubwürdig, wenn hier ein Vertreter der Firma Potemberg, des Vermieters der Wohnanlage, für die Unterbringung sprechen würde. Seine wirtschaftlichen Interessen wären nur zu offensichtlich. Unterbringung ist für manchen eben auch ein Geschäft, das gilt ebenso für manchen Teilnehmer am Runden Tisch. Unterstützt doch die Bezirksversammlung die Arbeit mit Sondermitteln.

Schließlich steigert sich der gute Christ, ganz im Sinne seines Herrn, und scheidet die Teilnehmer der Veranstaltung gar in Gut und Böse: Hier die Befürworter, die Fortschrittlichen und dort die Konservativen. Das ist wahrlich christliche Toleranz.

Das Podium

Den Akteuren auf dem Podium, Moderatorin Barbara Strauß (Bildungskoordinatorin), Referentin Bettina Prott (BASFI), Thorsten Grube und Sabine Winter (fördern & wohnen) und Sevecke, schlägt ein eisiger Wind entgegen.

Die Vertreter der Behörden mühen sich redlich. Zunächst gilt es, aufkommende Gerüchte auszuräumen. Nein, es würden dort keine ehemaligen Strafgefangenen untergebracht. Sevecke konnte sich allerdings den Hinweis nicht verkneifen, dass auch diese nach Verbüßung ihrer Haft freie Bürger seien.

Dann erklärt Sevecke, wie es zu den ausgewählten Flächen komme und dass Schulen, Erholungsgebiete und Kleingartenflächen bisher ausgeschlossen seien. Da bedanken wir uns bei unserem Bezirksamtsleiter, dass der Amsinck- und der Von-Eicken-Park einstweilen noch containerfrei sind und die Schüler im Bezirk noch in der Pause auf den Schulhof dürfen.

Es seien auch keine geheimen Absprachen mit dem Vermieter getroffen worden, auch der Vorbescheid sei ordnungsgemäß entschieden worden. Den Generalmietvertrags allerdings offenzulegen, wie von Anwohnern gefordert, soweit wollten die Behördenvertreter dann doch nicht gehen. Also bleibt diese Äußerung ohne Beleg.

Ping-Pong

In der Folge nun das übliche Spiel. Anwohner tragen ihre, oft berechtigten Ängste oder Bedenken vor. Die Behördenvertreter beschwichtigen. Dann wieder Einwürfe der anwesenden Befürworter.

Danach kommt dann wieder ein Anwohner zu Wort: „Wie kriegen wir die Leute integriert?“, „sollten arbeiten z.B. in der Altenpflege“, „nicht nur abschieben, dann kommt Frustration auf und Kriminalität“, „habe Angst, wenn was passiert“ und schließlich fördern & wohnen sei nur von 8 - 16 Uhr vor Ort.

Die Beschwichtigungen: „Das kriegen wir schon hin“, „die Asylbewerber würden ja gerne, dürften aber gar nicht arbeiten“, „das sind alles ganz liebe Menschen“, „die Angst ist unnötig“ und es sei gar keine so starke Betreuung notwendig.

Wenn das nicht alles so entsetzlich traurig wäre, könnte man sagen. Schön, dass wir darüber mal gesprochen haben!

Immer das gleiche Elend

Die Informationsveranstaltungen haben nichts, aber auch gar nichts mit Bürgerbeteiligung zu tun. Eigentlich ein perfides Spiel. Denn wo immer Bürgern Veränderungen drohen, machen sich diese Hoffnungen sich auf den Informationsveranstaltungen einbringen zu können.

Doch wie die Erfahrung lehrt, ist es, wenn der Staat informiert, für den Bürger schon zu spät. So wurde am Offakamp bereits 10 Stunden nach der Informationsveranstaltungen mit den Erdarbeiten begonnen. An der Lokstedter Höhe wurden am Tag nach der Informationsveranstaltung die Container aufgestellt.

Die Anwohner werden definitiv vor vollendete Tatsachen gestellt. Das ist ungeheuer arrogant. Die Behörden geben den Bürgern damit zugleich zu verstehen, dass sie ihre Mithilfe, ihren Rat gar nicht benötigen. Auf diese Weise hat sich die Behörde, unbelehrbar, in die Flüchtlingsunterkunft Offakamp verrannt und Sevecke versteht immer noch nicht, warum er dort keine Container aufstellen durfte.

Im Grandweg / An der Lohbek hat der neue Generalmieter fördern & wohnen bereits den Mietvertrag unterzeichnet und in den Wohnungen die Schlösser ausgetauscht. Grube und Sevecke finden das aber ganz normal, denn die Wohnungen müssten begangen werden um Mängel festzustellen.

Die Große Zahl von Flüchtlingen

Ein Mieter äußert Bedenken wegen der Anzahl der neuen Mitbewohner. „Wir haben Angst. Wie gehen wir damit um? Wer schützt die Mieter? Das wird nicht berücksichtigt. Man hätte mit uns vor einem halben Jahr reden müssen.“

Bei diesem Einwand wird deutlich, warum Bedenken innerhalb der Anwohnerschaft bestehen. Auch wenn Bezirksabgeordnete wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Rust es nicht verstehen, wenn Ausdrücke wie Ghetto fallen. So nennt man nun einmal Quartiere, in denen soziale Randgruppen wohnen. Es ist die schiere Menschenansammlung auf engstem Raum, die Ängste schürt. Nicht der Flüchtling oder der Ausländer an sich macht Angst, es ist die Anzahl die Bedenken weckt. 50, 100, 150, 250 Asylbewerber in einem Quartier, 250, 500 oder 1.000 Asylbewerber in einem Stadtteil, das macht schon einen Unterschied.

Im Grandweg sind 150 Flüchtlingen für die wenigen verbliebenen Anwohner der kleinen Wohnanlage einfach viel zu viel. 50 Flüchtlinge hätte man gerne versucht zu integrieren. Das gleiche gilt für den Bereich Hagendeel / Wehmerweg / Niendorfer Straße. Hätte dort nicht ein Lager gereicht? Müssen es über 600 Asylbewerber sein, die im Überschwemmungsschutzgebiet entlang der Güterumgehungsbahn angesiedelt werden?

Torsten Sevecke räumte zwar ein: „Wenn auf 120 Alt-Mieter 150 neue Nachbarn kommen, dann ist das eine Menge.“ Aber für die Anwohner hält er nur den Rat parat, auf die neuen Mitbewohner zuzugehen. Als ob sich das vermeiden ließe, wird man ihnen doch auf Schritt und Tritt begegnen.

So nützte es schließlich wenig, dass die IG Grandweg – Zylinderviertel vernünftige Vorschläge machte. Etwa in die neue angemieteten Wohnungen auch Menschen mit Dringlichkeitsschein wie Mütter mit Kindern oder auch Studenten aufzunehmen. Dieses Vorschläge werden von den Leuten am Podium nicht mal kommentiert.

So macht es sich der Bezirk Eimsbüttel weiterhin leicht. Er schiebt den Lokstedtern den schwarzen Peter zu. Nicht nur das die Lokstedter die Hauptlast im Bezirk tragen, auch innerhalb von Lokstedt herrscht keine Verteilungsgerechtigkeit. Einige Quartiere gehen leer aus, während in anderen Bereichen - man kann es wirklich nicht anders nennen - Ghettos entstehen.

Und schon gibt es sie. Verzweifelte Väter, die ihr ganzes Leben hart gearbeitet haben, um ihrer Familie ein Haus in Lokstedt kaufen zu können. Diese Familien fürchten nun um den Wert ihrer (hochverschuldeten) Immobilie. Kann die Behörde tatsächlich ermessen, welche Ängste diesen Menschen den Schlaf rauben, wenn sie lapidar schreibt: „Bei der Suche und Prüfung geeigneter Standorte werden neben zeitlichen und wirtschaftlichen Aspekten auch die Sozialverträglichkeit betrachtet und abgewogen.“

Kalte Entmietung

Der eigentliche Skandal aber wurde an diesem Abend nur gestreift. Dass die Behörde hier einen Vermieter unterstützt, der sich in den letzten zwei Wintern nicht zu schade war, alten Frauen tagelang die Heizung abzuschalten. Eine ältere Dame soll 10 Tage lang am offenen, eingeschalteten Backofen geschlafen haben um nicht zu frieren. Kalte Entmietung nennt man so etwas und es bedurfte erst eines Vertreters des Mietervereins, der den Alt-Mietern bestätigte, dass sie durchaus Rechte hätten und vor Ort wohnen bleiben könnten – wenn sie denn unter diesen Umständen hier weiter wohnen möchten.

Diese Stellungnahme hätte man eigentlich von den Behördenvertretern erwartet. Eine Entschuldigung für Geschehenes, auch im Namen ihres Vertragspartners der Firma Potemberg, und eine förmliche Erklärung, dass die Flüchtlinge nicht als Mittel zum Zweck der Entmietung instrumentalisiert werden sollen.

Der Bezirksamtsleiter nahm, was diesen Aspekt betrifft, lediglich mit, er habe verstanden, dass dies vor allem für die Älteren eine Zumutung sei und dass der Gebäudeeigentümer mit seinen Bewohnern jahrelang nicht gut umgegangen sei.

Das ist viel zu wenig. Die Fragen der Anwohner jedenfalls wurden nicht ausreichend beantwortet. So dass die Veranstaltung letztlich nicht einmal den Namen Informationsveranstaltung verdient hatte.

Auch die Frage: Was mit den Wohnungen wird?, wurde an diesem Abend nicht beantwortet. Was geschieht, wenn der Vermieter etwa die öffentliche Unterbringung lukrativer findet als einen teuren Umbau? Wird dann der Generalmietvertrag auf Jahre verlängert?

Am Ende verlassen die Besucher verlassen die Veranstaltung enttäuscht und auch ratlos, manche wütend. Antworten hat es keine gegeben. Dabei hätten vielleicht gerade ehrliche Antworten auf die drängenden Fragen geholfen.
Manch einer hätte sich an diesem Abend konkrete Antworten gewünscht.

Antworten auf Fragen wie: Wie sehen die tatsächlichen Kriminalitätsraten aus? Sind die Asylsuchenden tatsächlich traumatisiert und was bedeutet dies im täglichen Umgang ihnen? Statt dessen wurden ihnen gesagt, das seien alles ganz liebe Menschen. Das aber glaubt niemand, bei solchen Antworten fühlt man sich verschaukelt.

Die Abschlussworte kamen dann von Sevecke. Er hoffe, dass wir das gemeinsam hinkriegen werden. Manch einer raunte ihm zur Antwort: Der wohnt ja auch im Kerngebiet von Eimsbüttel - und das ist bislang frei von Asylbewerbern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Do. 20.02.2014

Bezirk Eimsbüttel und BASFI

Informationsveranstaltung für Anwohner

Die Sozialbehörde plant An der Lohbek 2–6 sowie am Grandweg 52–54 Wohnungen für 150 Obdachlose und Zuwanderer anzumieten.

Aula der Schule Döhrnstraße
Döhrnstraße 42 , 22529 Hamburg

www.niendorfer-wochenblatt.de
www.hamburg.de
www.ndr.de
www.spd-fraktion-eimsbuettel.de

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© Lokstedt-online 01.03.2014