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ETV-Fechten

Drei Silber und vier Bronze

Zu den 43. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften der Fechter fuhren die ETV-Fechter mit einem starken Team, das sich mit Fechtmeister Paul Donaldson gut vorbereitet hatte. Noch nie sind so viele ETVer in Bad Dürkheim mit Säbel, Degen und Florett angetreten.

Über 300 Fechterinnen und Fechter starteten, darunter viele Europa- und Weltmeisterschaftsteilnehmer, für die das Turnier wichtig ist, um sich für weitere internationale Wettbewerbe zu qualifizieren.

In hervorragender Form präsentierte sich Florettfechter Karl Becher. Nach einer guten Vorrunde traf er in der Direktausscheidung, die immer auf 10 Treffer geht, auf Klaus Seibold aus Bad Dürkheim, den er 10:4 besiegte. Danach gewann er gegen Christian Plechinger aus Speyer 10:7. Im Halbfinale schlug er in einem spannenden Gefecht Uwe Hanschmann DJK Rosenheim mit 10:9 Treffern. Im anschließenden Finale verlor er 10:4 gegen Stephan Bair aus Stuttgart. Somit war er Deutscher Vizemeister und freute sich sehr über die Silbermedaille.

Dmitri Prudovski ging voll motiviert im Säbelwettbewerb an den Start. Nach anstrengenden Vorkämpfen traf er im Halbfinale ausgerechnet auf seinen Vereinskollegen Olaf Ziebell. Dmitri gewann das Gefecht und war somit im Finale. Hier gab er noch einmal alles, konnte seinen Gegner Bernd Brock aus Leipzig aber nicht besiegen. Trotzdem freute er sich sehr über die Silbermedaille.

Petra Both startete in den Säbelwettbewerben und konnte dort einen sehr guten dritten Platz erkämpfen. Sie überzeugte durch ihre technisch gut vorbereiteten Angriffe und konnte ihre Körperparaden gut einsetzen. Sie freute sich über die Bronzemedaille.

Säbelfechter Olaf Ziebell hatte eine hervorragende Vorrunde mit 5 Siegen. Er ging mit einem guten Index in die Direktausscheidungen. Im Achtelfinale konnte er Hans-Georg Brinkmann aus Lübeck 10:7 besiegen. Im Halbfinale focht er gegen seinen Vereinskollegen Dmitri Prudovski, der diesmal das Gefecht eindeutig 10:3 gewann. Zum Schluss freute Olaf sich über die Bronzemedaille.

Stefanie Streichan trat erstmals im Säbel- und Florettfechten in Bad Dürkheim an, wobei sie im Säbel gegen starke Konkurrenz die Bronzemedaille gewann. Nach einer souveränen Vorrunde traf sie auf Christiane Hentschel vom SV Esslingen, die sie 10:6 schlug. Danach hatte sie gegen die spätere Deutsche Meisterin Gunilla Graudins vom MTV Mainz keine Chance und verlor 10:2. Aber es war die Bronzemedaille. Im Degenwettbewerb kam sie in einem starken Teilnehmerfeld auf den 8. Platz.

Christine Zoppke-Donaldson ist momentan in ihrer Paradedisziplin Florett in bestechender Form. Sie gewann die Vorkämpfe souverän. Sie hatte ein Freilos und gewann im Viertelfinale gegen Jacqueline Lindner vom PSV Chemnitz 10:4. Im anschließenden Halbfinale lieferten sich die Gegnerinnen einen temperamentvollen Kampf, den Silke Weltzien von Luitpold München 10:6 gewann. Chris startete danach im Degenfechten. Nach einer guten Vorrunde traf sie in der Direktausscheidung auf Heike Dithmar vom FC Kassel, die sie 10:5 schlug. Danach im 16er Feld gewann sie gegen Inga Schmoldt vom FC Neuß 10:8. Im Halbfinale kämpfte sie, musste sich aber Christiane Eisenbach vom DFB Düsseldorf 10:5 geschlagen geben. Am Ende war es der 7. Platz.

Margit Budde trat im Säbelwettbewerb an. Sie war gut in Form und musste sich im Finale Karin Jansen aus Hannover geschlagen geben. Sie trat auch in den Degen- und Florettwettkämpfen an, erreichte in beiden Waffen den 7. Platz.

Vanessa Eichner-Brüning war in der Klasse Degen 40+ dabei. Sie hatte sich sehr gut vorbereitet, kämpfte entschlossen, konnte in dem großen Starterfeld den 15. Platz erreichen.

Birgit Ahrendt focht Degen und Florett. Sie wurde mit dem Degen 16. Es war ein sehr starkes Teilnehmerfeld. Im 32er Tableau gewann sie gegen Anna Weinmüller aus München nach einem starken Kampf 10:9. Aber dann traf sie auf die spätere Deutsche Meisterin Frauke Hohlbein. Hier hatte sie keine Chance. Im Florett lief es besser, so dass sie dort den 10. Platz erfocht.

Katja Wunderlich hatte in ihrer Klasse mit dem Degen eine starke Vorrunde. Sie erreichte klar die nächsten Ausscheidungen. Hier traf sie in der Direktausscheidung auf Ursel Willrett aus Stuttgart. Katja kämpfte, verlor aber knapp mit 8:10 Treffern. Am Ende war es der 17. Platz.

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© Lokstedt-online.de 01.05.2015, Pressemeldung ETV