Vitalstudio

ETV-Judo

Beispielhafte Hilfe für kranke Kinder

Die Judoabteilung des Eimsbütteler Turnverbands e.V. wird für das Programm „Judo als Integration und Inklusion für Menschen mit Behinderungen“ mit dem Kroschke-Förderpreis ausgezeichnet.

Vielfalt ist unsere Stärke, jeder findet seinen Platz bei uns im Judo. Das ist das Motto der Judoabteilung im Eimsbütteler Turnverband e.V. So trainieren im ETV derzeit ca. 50 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen entweder inklusiv in ganz normalen Gruppen oder in speziellen Integrationsgruppen. In Hamburg ist die Judo Abteilung im ETV die einzige, die ein solches Angebot anbietet.

Dabei sind die Behinderungen der Kinder vielfältig. In den Gruppen trainieren Kinder mit Asperger Syndrom, Autismus, Trisomie, Entwicklungsverzögerungen, halbseitiger Lähmung, Blindheit, Diabetiker mit Insulinpumpe, Kinder mit Epilepsie, stark übergewichtige Kinder und solche mit dem Zappelphilipp-Syndrom.

Judo ist für die diese Jugendlichen eine Art Lebenshilfe und trägt wesentlich zur Verbesserung ihrer Alltagskompetenz bei, da beim Judo Fertigkeiten wie Gleichgewicht, Wahrnehmung, Konzentration und räumliche Orientierung gefördert werden.

Für die Juroren der Kroschke Kinderstiftung war dieses Engagement so überzeugend, dass sie das Projekt mit dem ihrem Förderpreis ausgezeichnet haben. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro vergeben.

Die Verleihung fand am 24. Oktober 2014 im Grand Elysée Hotel statt. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, es ist tolle Anerkennung unserer Arbeit! Super, dass wir mit diesem Preis nun die Chance haben, das Projekt weiter voran zu treiben“, freut sich Judotrainer Helmut Behnke in seiner Dankesrede.

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© Lokstedt-online.de 06.11.2014