• /
  •         
  • /
  • /
  •                  

Integration durch Sport

Menschen mit Fluchterfahrung

Der Eimsbütteler Turnverband e.V. engagiert sich seit Jahren für die Integration von Sportlern, seit November 2015 auch mit dem Flüchtlingsprojekt Refugees@ETV. Nun wurde er vom Hamburger Sportbund als Stützpunktverein für das Programm „Integration durch Sport“ ausgewählt.

Die Auswahl als Stützpunktverein gilt zunächst für die Jahre 2017 und 2018. In diesem Zeitraum erhält der ETV eine finanzielle Förderung, mit der neue Angebote für Menschen mit Fluchterfahrung und Migranten sowie eine neue Stelle als Integrationsbeauftragter geschaffen werden sollen. Bei der Umsetzung wird der ETV von dem Hamburger Sportbund beratend begleitet, denn diese Unterstützung ist wichtiger Bestandteil des Stützpunkt-Konzeptes.

Für den ETV ist Integration schon lange ein wichtiges Thema. Gut ein Drittel der ETVer hat einen Migrationshintergrund, beim Fußball ist es jeder Zweite. Als anerkannter Stützpunktverein kann der ETV nun seine integrativen Maßnahmen im Rahmen des Programms Refugees@ETV ausbauen und erweitern.

Das Flüchtlings-Sportprogramm Refugees@ETV bietet über zwanzig Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei ist das Sportprogramm breit gefächert: Von Ballsport, Kampfsport über Fitness bis zu Schwimmangeboten bietet der ETV den Flüchtlingen ein vielfältiges Angebot. Der ETV möchte den Neu-Hamburgern in ihrer prekären Lebenssituation ein Stück Normalität und eine neue sportliche Heimat in der Fremde geben. Besonders der Sport führt Menschen zusammen und integriert. Er verbindet, vereint und lässt neue Freundschaften entstehen.

Sportinteressierte Flüchtlinge können sich direkt an Moritz Braun vom ETV wenden: Tel.: 40 17 69 49 oder refugees@etv-hamburg.de

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online.de 19.04.2017, ETV-Pressemeldung