Hochwasserschutz

Geelebek versandet

Das Gewässersystem Geelebek, Alte Kollau und Kollau ist durch die zunehmende Flächenversiegelung überlastet. Immer wieder kommt es zu Überschwemmungen.

Nachdem im Jahr 2012 bereits das Rückhaltebecken Hagendeel ertüchtigt und umgestaltet wurde, wird nun auch Hand an den Bach Geelebek und den Geelebek-Nebengraben A gelegt, um die wasserwirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Geelebek, die unter anderem auch die Vorflut für den Tierpark Hagenbeck ist, sicherzustellen, wie die geplanten Arbeiten von der Abteilung Straßen und Gewässer des Fachamts Management des öffentlichen Raumes des Bezirks Eimsbüttel begründet werden.

Zudem befürchte man im Folge des Klimawandels zukünftig häufigere Starkregenfälle. Die Wiederherstellung und Schaffung von notwendigen Überflutungsraum leiste einen wichtigen Beitrag, diese Hochwasserproblematik zu entschärfen und die Vorflutfunktion der Gewässer für die Straßengräben zu verbessern.

Es hätten sich im Laufe der Zeit größere Mengen Sand und Schlamm in der Sohle abgesetzt. Zudem seien einige Böschungen reparaturbedürftig, sodass eine Grundinstandsetzung der Geelebek zwischen Liethwisch und dem in der Stellinger Schweiz gelegenen Gelände der Hamburger Wasserwerke am Niewisch, sowie dem westlich der Straße Deelwisch verlaufenden Geelebek-Nebengraben A, durchgeführt werden soll.

Bei den Arbeiten handelt es sich im wesentlichen um den Aushub der abgelagerten Sand- und Schlammmengen sowie das Spülen von drei Durchlässen. Sie werden voraussichtlich noch im September 2012 abgeschlossen sein.

www.hamburg.de

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© Lokstedt-online.de 13.08.2012