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Gedenkstätten

Grillende Vandalen

Am Heckenrosenweg steht ein Obelisk, den der Senator Jacob Axen im Jahr 1800 für seine früh verstorbene Tochter Catharina Margaretha hatte errichten lassen. Im Jahr 2014 wurde das Kleinod hergerichtet, Platten wurden gesetzt und Bänke aufgestellt. Nun wurde der Obelisk mit Farbe verschandelt.

Über die Andachtsstätte am Heckenrosenweg haben wir bereits des öfteren berichtet. Bei der Instandsetzung wurde zunächst vergessen, Mülleimer aufzustellen. Erst nach Beschwerden aus der Nachbarschaft wurden dies nachgeholt.

Dann war die Zuständigkeit für die Pflege der Gedenkstätte unklar. Schließlich befasste sich die Bezirksversammlung mit diesem Problem (vergleiche Lokstedt-online vom 13.05.2014 und Lokstedt-online vom 15.05.2014).

In diesen Tagen zeigt die kleine Anlage erneut ein trauriges Bild. Offensichtlich haben Leute dort ein Grillfest veranstaltet. Abgebrannte Holzkohle auf den Platten und in den Büschen, Unmengen an Verpackungen von Putenfleisch und leere Rotwein-Tüten neben den Mülleimern.

Über einen solchen Vorfall könnte man ja noch den Kopf schütteln, den Müll einsammeln und die Platten abschrubben. Aktuell ist für die Pflege des Denkmals der Hausmeister der französischen Schule zuständig. Er hatte sich auf Vermittlung der „Initiative Obelisk am Heckenrosenweg“ bereit erklärt, sich darum zu kümmern.

Allerdings wurde von den grillenden oder anderen Vandalen auch Schaden angerichtet, der nicht so einfach zu beseitigen ist - und deren Beseitigung man kaum vom Hausmeister erwarten kann. Es müsste ein Spezialist mit einem Sandstrahler beauftragt werden, denn der Obelisk wurde rundherum mit Farbe besprüht.

Nichts gegen ein künstlerisch ansprechendes Graffiti, dort wo es hinpasst. Aber einen Gedenkstein so zu verschandeln, das ist etwas anderes. Das ist ein No-Go!

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online.de 08.07.2016