Leserbrief

Laternenparker hinterlassen Matschteppich

(zu: Auf dem Kompost damit vom 06.11.2015)

Wie die Laubentsorgung / Straßenreinigung besonders durch Laternenparker massiv behindert wird.

Haben Sie schon mal gesehen, dass jemand, der vor einem fremden Haus geparkt hat, seinen kostenlosen Stellplatz mit einem Straßenbesen nachträglich reinigt? Ich noch nie!

Das Spezialfahrzeug der Stadtreinigung kommtalle 14Tage vorbei. Es kann die Rinnsteine nicht fegen und der Eigentümer / Vertreter erst dann, wenn die Laternenparker sich wieder weg sind.

Wenn über Wochen keiner das Laub von der Fahrbahn entfernt, bildet sich, durch Regen noch sehr begünstigt, ein Laub-Matsch-Teppich, der unter Umständen bis zur Straßenmitte reicht. Hier ist in Hamburg offensichtlich niemand zuständig (Im Landkreis Harburg: Der Anlieger bis zur Straßenmitte).

Dieser Dreck muss dann in der Regel per Hand mit dem Federrechen an den Kantstein geharkt werden, damit ihn hier die Gartenbaufirma oder die Stadtreinigung aufnimmt. Vom Anlieger ganz zu schweigen!

Das Geschrei wäre groß, wenn der Matschteppich liegen bleibt und es durch Bremsen zu einem Verkehrsunfall kommt.

Laternenparker, wie ist die rechtliche Seite?

Straßenverkehrs-Ordnung
Grundregeln

1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

2. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Ein Fahrzeug, das auf einem privaten Stellplatz geparkt wird, nimmt dagegen nicht am öffentlichen Straßenverkehr teil!

Horst Janeke

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© Lokstedt-online.de 19.11.2015