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Schillingsbek

Punkt, Punkt, Komma, Strich

Das Bezirksamt Eimsbüttel hat mit der Grundinstandsetzung der Schillingsbek im Abschnitt nördlich der Julius-Vosseler-Straße begonnen. Um die „Verkehrssicherheit zu gewährleisten“ müssen etliche Bäume weichen.

Wer in diesen Tagen den Weg entlang der Schillingsbek benutzt, um zur Grelckstraße zu gelangen, dem fallen die vielen mit orangener Farbe markierten Bäume auf. Beinahe sieht es entlang der Böschung so aus, als ob Kinder, in der Manier: Punkt, Punkt, Komma, Strich, Mondgesichter auf die Bäume gemalt hätten.

Leider ist dies nicht so. Die Markierungen entscheiden über das Schicksal der Bäume. Ein Arbeiter erteilt uns die Auskunft: „Ein Punkt bedeutet Kronenschnitt, Bäume mit Punkt und Strich werden gefällt.“

Zudem hängt eine Anliegerinformation aus: „Teilweise sind an den Bäumen Kronenschnittarbeiten zur Herstellung der Verkehrssicherheit und zur Gewährleistung einer langfristigen Entwicklungsfähigkeit erforderlich.“

Die Baumfällungen seien nötig, da das Gewässer stark beschattet sei.
Um das Ziel der Arbeiten, die Wiederherstellung der Durchgängigkeit, die Verbesserung der Gewässerstruktur sowie die Sicherung gefährdeter Böschungsbereiche, zu erreichen, müssten zunächst die Böschungen ausgelichtet und Totholz entfernt werden, teilt das Bezirksamt mit.

Anschließend würden Geröllschüttungen im Flußbett neu angelegt, um die Strukturvielfalt zu erhöhen und die Biotop-Qualität zu verbessern.

www.hamburg.de

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© Lokstedt-online.de 21.01.2015