• /
  •         
  • /
  •                  

Lokstedt räumt auf

Im Einsatz für Natur und Umwelt

Samstagnachmittag an Kollauwanderweg und Niendorfer Straße: in leuchtenden, wetterfesten Arbeitsklamotten, mit Spaten, Besen und Schubkarre, waren zwei Anwohner des Bullenredder angetreten, um sich an der Aktion der Stadtreinigung zu beteiligten.

Was 55 000 andere Hamburger können", sagte sich das Ehepaar Scholle, "das können wir auch."  So befreiten beide im Bereich Bahnbrücke Niendorfer Straße den Gehweg von Unkraut, Erde und alten Blättern, 15 Schubkarren voll. Nun können Fußgänger und Radfahrer den Weg wieder in ganzer Breite nutzen.

Zweites Aktionsfeld der Lokstedter war der Kollauwanderweg zwischen Kollaustrasse und Wehmerweg. Auf und neben dem beliebten Wanderweg sammelten die Eheleute alte Zweige, Flaschen und Gassibeutel. Fritz Scholle: "Schön wäre es, wenn es hier Müllbehälter gäbe." Denn was nutzen die kostenlosen Beutel, wenn die Hundebesitzer nicht wissen, wohin mit dem Kot? 

2,5 Stunden waren die Eheleute für Natur und Umwelt im Einsatz - und für das eigene Wohlbefinden. "Man fühlt sich einfach besser, wenn die Umgebung sauber ist", sagte Petra Scholle.

Wie die Scholles werden sich in den kommenden Tagen noch weitere Lokstedter Initiativen an der Aktion beteiligen, u.a. die Grundschulen Vizelinstraße und Hinter der Lieth, das Lycée Français und mehrere Nachbarschaftsrunden. "Wir können einen Rekord verzeichnen", berichtet Reinhard Fiedler von der Stadtreinigung. 900 Gruppen haben sich bei der Aufräumaktion angemeldet, 100 mehr als im Vorjahr. Bis Mittwoch können sich Interessierte noch unter www.hamburg-raeumt-auf.de registrieren lassen. Oder unter Tel.: 25 76 25 73.

Mitwirkende erhalten kostenlose Handschuhe und Müllsäcke. Ohne Anmeldung geht's natürlich auch. Nur besteht dann keine Chance auf einen von 400 spannenden Sach- und Erlebnispreisen.

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online 25.03.2014, Hans Loose, Foto: privat