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Mobilität in Lokstedt

Die zweite Stufe zündet

Im Rahmen des Projekts Climate Smart City Hamburg Lokstedt startet Ende Januar ein Auftakt-Workshop in ein weiteres Handlungsfeld: klimafreundliche Mobilität. Dabei geht es um die Frage: Wie bewegen sich die Lokstedter durch ihren Stadtteil?

„Wir möchten erfahren, was Mobilität für jeden Einzelnen im Alltag bedeutet, wie Fahrrad, öffentlicher Nahverkehr, Auto und Co. genutzt werden und ob die Verkehrswege zu den eigenen Präferenzen passen oder zukünftig ganz anders gestaltet sein sollten.“ So der Bezirk Eimsbüttel auf den Hamburg-Seiten.

Nun also beschäftigt sich der Bezirk gemeinsam mit der Behörde für Umwelt und Energie, der Universität Hamburg und der HafenCity Universität mit der klimafreundlichen Mobilität in Lokstedt. Damit zündet sozusagen die zweite Stufe des Projekts Climate Smart City Hamburg Lokstedt. Bis zum Juli geht es also um die Mobilität, danach dann um die Abfallwirtschaft.

Vergleichen Sie dazu bitte unseren Artikel aus dem Vorjahr: Klimawandel - Die Domestizierung der Lokstedter (Lokstedt-online 26.02.2017).

Es bleibt zu hoffen, dass die zweite Stufe nicht ebenfalls zum Rohrkrepierer wird. Denn bislang war ein Nutzen des Projekts Climate Smart City für die Lokstedter Bürger nicht ersichtlich. Was das Thema Mobilität betrifft, würde es helfen, wenn die Verantwortlichen im Rahmen der nun folgenden Workshops und Bürgerbefragungen von den Bürger etwas über den maroden Zustand der Radwege erfahren. Der Auftakt-Workshop findet am Dienstag, den 30. Januar von 19 - 21 Uhr in der Aula des Corvey Gymnasiums statt.

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© Lokstedt-online 26.01.2018