Leserbrief

Leve lüd,  - dat geiht goor nich!

(zu: Ali Agha und die 10 Alternativen vom 25.06.2017)

As ol'n lokstedter jung,  kieck ick mi nu mehr as föftich joor an, wat de jungs und deers vun'n Bezirksamt beschlott'n deit.
So manch' een secht,  "dat de een anne marmel hebt".
Anner lüd kannst du hörn, "dat dat Bezirksamt nur 'n grooted Ohnsorch-Theoter - nur veel truriger und dürer“. 
 
Nu 'mol bodder bi de brass'n!
 
Fakten:
 
1. Bereits die verkehrstechnische Planung der Anbindung des LFH war ehemals / ist nach wie vor undurchdacht gelöst. 
2. Die Niendorfer Straße ist als Querverbindung von der Julius-Vosseler-Straße zur Kollaustraße völlig ungeeignet.
3. Das Verkehrsaufkommen in der Niendorfer Straße ist für die Anwohner unerträglich geworden.
4. Die Planung, Genehmigung und Realisierung alternativer Lebensformen wie Bauwagen-Kommunen (BW-K) ist durchaus zu befürworten.
5. Die Reduzierung der Parkplätze des LFH durch die BW-K sowie die weitere Verstopfung der Strassen Rütersbarg, Heckenrosenweg, Hartsprung, Hinter der Lieth und Niendorfer Straße kann nicht zielgerichtet sein.
6. Die Ansiedlung einer BW-K mit allen durchaus bekannten Vor- und Nachteilen neben einer Schule ist ebenso mehr als sehr fraglich.
7. Es ist durchaus zu erwarten, dass sich nicht nur die Eltern des LFH, sondern auch die Anwohner der unter Pos. 5 genannten Straßen sich massiv gegen die BW-K verwehren werden.
8. Die Gelände Niendorfer Straße 99, Hagendeel / Hinter der Lieth, scheinen ebenso ungeeignet zu sein.
 
Vorschläge im Raum Lokstedt / Groß Borstel / Niendorf:
 
1. Kollaustraße, hinter Mercedes Benz
2. Papenreye, ehemaliges Strüver-Gelände
3. Weg beim Jäger, neben Lufthansa
4. Garstedter Weg, gegenüber Ortsamt
5. Garstedter Weg, nähe Kronstieg-Tunnel

Gerhard Sagebiel

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© Lokstedt-online 04.07.2017