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Mobilität

Suche nach einem freien Plätzchen

Der CDU-Bürgerschaftskandidat Carsten Ovens macht sich seit Jahren für eine moderne Verkehrspolitik in Hamburg stark. Dabei setzt er auf den weiteren Ausbau des StadtRAD-Systems, eine switchhh-Station am Tibarg und die StadtBahn.

Seit 2009 ergänzt das StadtRAD-System den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. Eingeführt unter der letzten CDU-Regierung, ist es bis heute das erfolgreichste Leihradsystem Deutschlands. In den nächsten Wochen soll Lokstedt eine weitere StadtRAD-Station erhalten. Diese soll Ecke Emil-Andresen-Straße / Lohkoppelweg entstehen.

Doch leider befindet sich auch nach der Einrichtung dieser StadtRAD-Station die nördlichste Station im Bezirk Eimsbüttel weiterhin an der U-Bahn Hagenbecks Tierpark, 2012 installiert auf Engagement der CDU-Bezirksfraktion. Den weiteren Ausbau des Leihradsystems in Lokstedt und Niendorf - mit Stationen am Siemersplatz und am Tibarg - lehnt der SPD-Senat bislang ab.

Aktuell macht die CDU Lokstedt / Niendorf / Schnelsen einen neuen Anlauf und fordert erneut eine Ausweitung des Systems. Ovens: „Der Erfolg des StadtRADs ist weiter ungebrochen. Es ergänzt den ÖPNV und fügt sich in die Radverkehrsstrategie der Stadt ein. Daher ist es unverständlich, dass der Senat sich weigert, am Siemersplatz, Nedderfeld und Tibarg zusätzliche Leihstationen zu installieren, obwohl sich die Bezirksversammlung Eimsbüttel auf CDU-Initiative mehrfach dafür ausgesprochen hat. Diese Standorte wollen wir umgehend realisieren.“

Zur Unterstützung dieser CDU-Initiative waren am 05.02.2015 Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union, Carsten Ovens, Philipp Heißner  (CDU Eidelstedt / Stellingen / Eimsbüttel-West) und Sören Niehaus (JU-Spitzenkandidat) mit dem StadtRAD in Stellingen, Lokstedt und Niendorf unterwegs.

Am Siemersplatz allerdings, dies auch ein Ergebnis der Radtour, dürfte es schwierig werden einen Standort für eine StadtRAD-Station zu finden. Der Umbau für die Busbeschleunigung im vorletzten Jahr hat weder Platz für Fußgänger, noch für Radfahrer, geschweige denn für eine StadtRAD-Station gelassen. Da müsste man dann schon im weiteren Umkreis um den Siemersplatz nach einem freien Plätzchen suchen.

Insofern einmal eine folgerichtige Entscheidung des SPD, dort wo die von ihr durchgesetzte Busbeschleunigung keinen Platz für eine StadtRAD-Station gelassen hat, auch keine zu installieren.

Privat setzt Ovens ebenfalls voll auf auf einen Mix aus Rad, ÖPNV und Carsharing. Einen eigenen Pkw besitzt er daher nicht. Er ist also ein echter „switcher“. Das Projekt switchh, eine Kooperation zwischen Hochbahn, HVV, Car2Go und Europcar, soll Hamburgs Verkehrs- und damit Lebens- und Umweltbedingungen weiter wirksam verbessern. Sogenannte switchh-Punkte sollen dabei den Umstieg zwischen den verschiedenen Systemen erleichtern.

Ovens und die CDU-Fraktion beantragen aktuell in der Bezirksversammlung Eimsbüttel die Einrichtung eines solchen switchhh-Punktes für den südlichen Tibarg in Niendorf: „Neben den in Planung befindlichen Standort am Schlump wäre ein weiterer idealer Standort für einen switchh-Punkt in Eimsbüttel der Tibarg. Im südlichen Bereich steht eine ausreichende Fläche für Car2Go-Parkplätze zur Verfügung. Auch eine StadtRAD-Station, auf CDU-Initiative bereits mehrfach von der Bezirksversammlung Eimsbüttel gefordert, fände hier Platz. Für den trotz zahlreicher Maßnahmen bislang eher weniger stark frequentierten südlichen Bereich der Fußgängerzone wäre ein solcher Publikumsmagnet eine sinnvolle Ergänzung.“

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© Lokstedt-online 10.02.2015