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Blutspendeaktion

Aktive Mitgestaltung der Gesellschaft

Eine Blutspendeaktion der Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz in der Hamburger Moschee Bait-ur-Rasheed in Schnelsen fand regen Anklang.

Am heutigen Sonntag fand eine Blutspendeaktion in der Hamburger Moschee Bait-ur-Rasheed in Schnelsen statt. Hamburger Muslime hatten zum dritten Mal in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz zum „Tag der guten Tat“ aufgerufen. Es nahmen insgesamt 93 Personen teil.

Unter dem Motto „Spende Blut – Rette Leben“ möchten die Mitglieder der Jugendorganisation nicht nur zu einer lebensrettenden Maßnahme animieren, sondern auch ein Zeichen für ein gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein setzen, so Nabeel Aslam, nationale Leiter für soziales Engagement der Jugendorganisation.

An diesem Tag der guten Tat sind für sie Wohltaten selbstverständlich und sollten ansteckend sein. Blutspenden bietet eine sehr gute Möglichkeit dazu.

Die in Deutschland aufgewachsenen muslimischen Jugendlichen möchten mit der Blutspendeaktion ihren höchstpersönlichen Beitrag dafür leisten, dass das Thema Integration und die aktive Mitgestaltung der Gesellschaft durch Menschen mit Migrationshintergrund noch stärker in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt. Aus diesem Grund war auch jeder Bürger zur Blutspendeaktion eingeladen.

muslimespendenblut.de
www.ahmadiyya.de

Kurzinformation zur AMJ:
Die Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Qadian als Reformgemeinde im Islam
gegründet. Seither setzt sie sich für Frieden, Toleranz, die Wahrung der Menschenrechte auf jedem Gebiet des menschlichen Lebens und eine Trennung von Politik von Religion ein. In Deutschland gehört die AMJ zu der ältesten und mit über 35.000 Mitgliedern zu den größten islamischen Organisationen und hat als erste islamische Gemeinde auch den Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts erlangt. In Hamburg hat die AMJ rund 3.500 Mitglieder und hat zudem die erste Moschee der deutschen Nachkriegszeit.

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online 09.09.2013