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Förderprojekte

Das Geld hängt an den Bäumen

Der „Hamburger Weg“ unterstützt ein Projekt, dass Obstsaft aus Äpfeln aus Gärten und Streuobstwiesen presst und Arbeitsplätze für behinderte Menschen schafft. In einer Lagerhalle am Offakamp stapeln sich Kisten mit leckerem Saft, die nun vermarktet werden. Anfang November wurde das Projekt der Presse vorgestellt.

Was haben Apfelbäume und behinderte Menschen gemeinsam? Ihre Ressourcen liegen oft brach!

Hinter dem ökologisch sinnvollen Projekt „Das Geld hängt an den Bäumen“
steckt die Idee, beides zu vereinen. Nicht geerntete Äpfel aus Gärten und Streuobstwiesen in und um Hamburg mit der Arbeitskraft behinderter Menschen sinnvoll zu nutzen.

Eine betreute Gruppe von Beschäftigten, die von den Elbe-Werkstätten ausgeliehen werden und rund 300 Euro im Monat für ihre Arbeit im Projekt erhalten, erntet und verarbeitet das Obst zu naturtrübem Saft. Vertrieben wird der Saft direkt und persönlich an Privat und Geschäftskunden in der Hamburger Region. Der Saft kann über das Internet bestellt werden.

brandeins beschreibt die Ernteeinsätze: Dabei „stießen die Projektmitarbeiter häufig auf vergessene, weil kommerziell uninteressante Sorten mit märchenhaften Namen. Finkenwerder Herbstprinz, Altländer Pfannkuchenapfel, oder Juwel aus Kirchwerder geben dem Apfelsaft eine unverwechselbare Note. Erfreulicher Nebeneffekt ihres Daseins im Abseits: Weil nie jemand vorhatte, diese Äpfel zu ernten und zu verkaufen, hatte sie auch nie jemand gespritzt.“

Der Presse vorgestellt wurde das Projekt durch Geschäftsführer Christian Langrock und Jan Schierhorn, der 2010 das Projekt gründete. In der liebevoll dekorierten Lagerhalle am Offakamp auf dem Gelände des ehemaligen Recycllinghofs begrüßten Sie die Gäste.

Die Paten des Projekts, die Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich sowie der HSV-Profi Marcell Jansen, demonstrierten an einer eigens zu diesem Zweck aufgestellten Saftpresse den Herstellungsprozess, bestiegen einen Verkaufswagen und gaben den leckeren Obstsaft zur Verkostung frei. Neben Apfelsaft gibt es Holunder-, Johannisbeer- und Birnensaft und alle Anwesenden waren sich einig: Der Saft schmeckt echt lecker.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf fließt zurück in das Projekt und finanziert so eine nachhaltige und soziale Erfolgsgeschichte. „Wir wollen sozial, fair und regional arbeiten, aber trotzdem betriebswirtschaftlich und sinnvoll agieren. Denn das Geld hängt tatsächlich an den Bäumen“, sagt Geschäftsführer Jan Schierhorn. „Wir arbeiten kostendeckend, können aber jetzt mit Hilfe vom Hamburger Weg die nächsten Schritte gehen und uns zum Beispiel eine Produktionsküche leisten.“

Eine Projektküche und ein Smoothie-Mobil sind in Planung. Damit sollen überschüssiges Obst und Gemüse in Smoothies umgewandelt und auf Schulhöfen angeboten werden - von den Schülern selbst!

Unterstützt wird das Projekt außer vom Hamburger Weg von der Audi Region Nord. Deren Gesamtvertriebsleiter Dietmar K. Elsasser über das Engagement seiner Firma sagt: „Dieses Projekt zeichnet sich aus durch Leidenschaft der Beteiligten und Nachhaltigkeit. Werte, die auch für unser Unternehmen eine große Rolle spielen. Nachhaltigkeit betrifft ja nicht nur Rohstoffe und Produkte wie unsere Autos, sondern auch alle anderen Unternehmensprozesse und Engagements. Wir schätzen das soziale Engagement des HSV sehr und freuen uns, dass wir das neue Projekt als Partner begleiten können.“

Auf einem anschließenden Rundgang durch Halle werden uns weitere Arbeitsschritte des Projekt vorgeführt. Die abgepackte Ware lagert auf Paletten, im hinteren Bereich werden Leerkisten verwahrt. Die Flaschen werden von einer Maschine etikettiert und am Ende wird ein Siegelpunkt per Hand auf geklebt. Wir sehen den Mitarbeiter in der Lagerhalle bei ihrer Arbeit zu. Sie machen ihre Arbeit vorbildlich.

Ein Mitarbeiter: „Hier muss Ordnung herrschen, sonst läuft hier nichts mehr.“ Er zeigt stolz auf seine Kisten, die alle akkurat mit dem Logo nach vorn aufgestellt sind und auch seine Bänder liegen ordentlich zusammengeschürt auf dem Tisch. Der Boden ist picobello gefegt.“

Über die Unterstützung des Projektes „Das Geld hängt an den Bäumen“ freuten sich am Montag nicht nur die Geschäftsführer, sondern auch die zahlreichen Mitarbeiter. Viele von ihnen sind leidenschaftliche HSV-Fans, sie freuten sich, dass sie Marcell Jansen gleich eine Kiste Apfelsaft „Aus Nachbars Garten“ für das ganze HSV-Team mitgeben konnten.

www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de
www.der-hamburger-weg.de/Partner/AUDI.html
www.der-hamburger-weg.de
www.marcell-jansen.de
www.novameierhenrich.de

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© Lokstedt-online.de 13.11.2014