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Leserbrief

Es grünt so grün an Lokstedts Straßen

Das mag wohl niemand bestreiten, dass Hamburg eine grüne Stadt ist. Auch der Stadtteil Lokstedt macht da keine Ausnahme. Darüber freuen wir uns. Was aber gar keine Freude bereitet und oft zum Ärgernis wird sind Lokstedts private Straßenhecken und -sträucher.

Es gibt nach meiner Kenntnis keine Lokstedter „Hecken-Straße“, in der nicht einige private Hecken privater Grundstücke weit – viel zu weit – in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen! Und oft sind „Zeichen und Einrichtungen“ (Lampenmaste, Versorgungskästen, Verkehrsschilder) wundervoll grün umschlossen und zugewachsen.

Und dadurch müssen dann nur zu oft Fußgänger und Radfahrer mit dem Rest der Wegesbreite zurechtkommen. Muss das sein?

Leider macht auch unsere Stadtverwaltung dabei keine rühmliche Aus-
nahme!

So ist der satte grüne Streifen zwischen Behrmannplatz bis Oddernskamp (entlang des DRK-Geländes und darüber hinaus) „öffentlicher Grund“ – wo bleibt da die städtische Heckenschere?

Und das DRK-Gelände schiebt sich mittels seiner opulenten Hecke am
Behrmannplatz rotzfrech in die „Öffentlichkeit“, also weit über den Fußweg!!

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Ihnen das auch schon oft unangenehme
Berührungen verursacht hat, dann schreiben Sie mal eine kurze Stellungnahme
an uns. Vielleicht erreichen viele Beschwerden ja mehr als nur eine. Die Vielzahl kann ganz schön Druck machen.

Übrigens handeln wir da keineswegs als unsympathische Zeitgenossen
und Nörgler: Das Hamburgische Wegegesetz (HWG), Sechster Teil. Wegeordnung,
§ 23 – Schutz der öffentlichen Wege stellt klar, was „Sache ist“.

Ich erhoffe mir eine Besserung dieser Zustände.

Adolf Dücker

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online.de 18.09.2012