Siemersplatz

Lokstedt im Dornröschenschlaf

Die Lokstedt-online-Leserin Heidi Schmidt schreibt uns: Als man mir erzählte, dass das Feinkostgeschäft Behrmann schließt, hielt ich es für einen schlechten Scherz.

Herr Henck und seine kompetenten Verkäuferinnen werden mir fehlen, da ich immer gerne in dieser freundlichen Atmosphäre eingekauft habe.

Für meinen Bedarf konnte ich kleine Mengen kaufen. Die Familienpackungen der Supermärkte sind nicht zweckmäßig für einen kleinen Haushalt, da vieles nach ein paar Tagen nicht mehr genießbar ist.

Ausweichen zum Niendorfer Marktplatz ist für mich keine Alternative, da ich meinem vollen Einkaufstrolley nicht in den Bus heben kann. Helfende Hände gibt es selten.

Somit komme ich auf die Geschäfte am Siemersplatz zurück. Und es gibt immer weniger dort. Der Schlachter, der Schreibwarenladen, die Boutique, alles nicht mehr da. Hat sich jemand mal überlegt, was für Strapazen wir alten Leute auf uns nehmen müssen um uns zu versorgen?

Wir brauchen diese Läden, sonst fällt der Stadtteil Lokstedt in einen Dornröschenschlaf. Sollte die Post auch noch schließen, dann wären Brieftauben angebracht.

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© Lokstedt-online 29.06.2013