Autoaufbrüche

War es der Hausmeister?

Ende Oktober 2014 hatte der nunmehr Tatverdächtige für einen Hausmeisterdienst am Veilchenweg gearbeitet. Binnen 24 Stunden wurden zeitgleich in der Tiefgarage der Wohnanlage 27 Autos aufgebrochen. DNA-Spuren an einem Schraubendreher, den der Täter benutzt hatte, bringen den 25-Jährigen mit der Tat in Verbindung.

Der Autoknacker ging bei seiner Tat mit roher Gewalt vor. Er schlug einfach die Fensterscheiben der Autos ein oder hebelt deren Türen mit einem Schraubendreher auf. Und auch bei der Beute war der Täter nicht wählerisch, er nahm mit, was man zu Geld machen kann: Notebooks, Autoradios, Navigationsgeräte, Werkzeug - und natürlich Bargeld.

In der Eile ließ de Täter jedoch einen von ihm benutzten Schraubendreher neben einem aufgebrochenen Fahrzeug zurück.

Zehn Monate nach der Tat, glaubt die Polizei nun, den Serientäter gefasst zu haben. Die Aufarbeitung der DNA des Tatwerkzeug und der anschließende Abgleich mit der Datenbank brachte einen Treffer.

Der Tatverdächtige aus Itzehoe hatte bereits mit der Polizei Bekanntschaft gemacht. Das Delikt damals: schwere Körperverletzung.

Trotz der eindeutigen Spurenlage bestreitet der Mann die Taten. Er behauptet, am Tatort lediglich für einen Hausmeisterbetrieb gearbeitet zu haben - was tatsächlich zutreffe, so ein Sprecher der Polizei. Allerdings habe sich der Verdächtige am Tattag mehr als vier Stunden in der Tiefgarage aufgehalten.

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© Lokstedt-online 22.08.2015