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Kellerbrand

Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Zahlreiche Kellerräume des elfstöckigen Hochhauses an der Julius-Vosseler-Straße waren in der Nacht auf Sonntag in Brand geraten. Rauch und dichter Qualm zog durch das Treppenhaus. Schnell hatte die Freiwillige Feuerwehr Lokstedt die Situation unter Kontrolle.

Die unteren Stockwerken wurden evakuiert und die Bewohner in Sicherheit gebracht. Einige Bewohner flüchteten bereits auf Balkone des Treppenhauses und wurden dort von den Feuerwehrkräften entgegen genommen und mit Fluchthauben nach unten geführt. Ein Dutzend Bewohner musste über das Treppenhaus von Atemschutztrupps aus dem verqualmten Bereich gerettet werden. Nur eine Person hatte sich zu lange dem Rauchschwaden ausgesetzt und wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Brandbekämpfung selbst wurde von einem Trupp unter Atemschutz im Keller durchgeführt, nach kurzer Zeit war alles gelöscht. Das Gebäude wurde umfangreich belüftet und jede Wohnung durch die Feuerwehr kontrolliert.

Im Gästebuch der Feuerwehr fasst ein dankbarer Anwohner die Situation folgendermaßen zusammen: „Ich hörte gestern nur ein hysterisches Frauenschreien und lautes Rufen, dann drei Minuten später war die Strasse voll mit Blaulicht und Feuerwehrzügen. Das ward ihr gestern in der Julius-Vosseler-Straße. Ihr habt vorbildlich, blitzschnell und souverän agiert - danke! und weiter so.“

Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt. In mehreren Kellerverschlägen hatten Verteilerkästen sowie Elektroleitungen gebrannt. Noch ermittelt die Polizei, Brandstiftung sei nicht auszuschließen.

www.fflokstedt.de
de.wikipedia.org/wiki/Fluchthaube

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© Lokstedt-online 14.05.2013