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Unfall auf der Vogt-Wells-Straße

Gefährliche Ausfahrt

Am letzten Donnerstag um 11.55 Uhr war erst ein kurzes lautes Quietschen zu hören, dann der Aufprall. Nun steht ein verbeultes Auto mit geplatzten Reifen auf der Fahrbahn in Richtung Westen. Eine Frau steigt aus ihrem Auto, sie ist verletzt und wird sofort von Feuerwehrleuten versorgt.

Die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Lokstedt ist wirklich ideal gelegen. Wieder ein Unfall direkt vor Ihrer Tür. Alle rückten aus und sind sofort bei der verletzten Person. Nach der Erstversorgung konnte die Verletzte direkt an den angeforderten Rettungswagen übergeben werden.

Nun rückt auch die Polizei an und sichert die Unfallstelle.

Was war passiert? Wieder mal die Ausfahrt!

Der unverletzt gebliebene zweite Unfallbeteiligte zeigt auf die Ausfahrt bei der Apotheke: „Da die Ausfahrt. Da bin ich raus. Mein Airbag hat gar nicht ausgelöst, der Aufprall war wohl nicht kräftig genug.“ Mehr sagt er nicht.

Die Ausfahrt wird häufig genutzt. Es befinden sich Parkplätze von den Ärzten, der Apotheke, dem Supermarkt und der Bank dort hinter dem Haus. Es ist ein reges Kommen und Gehen. Die meisten Lokstedter kennen die Tücken dieser Ausfahrt. Stehen auf dem Parkstreifen Autos, wie es praktisch immer ist, sieht man nichts. Man muss erst aufpassen, dass keine Fußgänger und Radfahrer gefährdet werden, dann heißt es warten bis vor einem kein Auto mehr zu sehen ist. Dann tastet man sich vor und schon kommen die nächsten Autos. Aktuell erschwert ein Klohäuschen und der Bauzaun des Abrisshauses nebenan zusätzlich die Sicht auf die Fußgänger und Radfahrer.

Es scheint zudem, dass die Vogt-Wells-Straße an dieser Stelle nicht sonderlich breit ist. Lkws und Busse nutzen neben ihrer Spur zusätzlich den Platz auf oder neben der weißen Linie. Da bleibt einem PKW kaum Platz für Ausweichmanöver und zum Einbiegen. Es seien dort schon einige Unfälle passiert, so ein Feuerwehrmann.

Der Parkstreifen

Auch auf dem Parkstreifen vor der Ladenzeile kommt es häufig zu brenzlichen Situationen. Der Parkstreifen ist schmal und man muss zusehen, dass das Auto ganz innerhalb der weißen Linie parkt, damit der Verkehr vorbei kommt. Beim Einparken haben die heranfahrenden Autos kaum Verständnis, das der Verkehr dort behindert wird. Es wird gehupt, Köpfe werden geschüttelt und es wird überholt. Die müssen das Gefühl haben, sie sind auf der Autobahn. Dass der Lokstedter auch mal irgendwo parken muss, verstehen die vorbei Rasenden kaum.

Ist man in der Parklücke drin, heißt es abwarten eine Lücke ohne Verkehr zu erwischen. Und dann schnell raus. Mit Kindern oder für Menschen mit Behinderung geht das Aussteigen auf der Fahrerseite gar nicht. Beim Ausparken die selbe Tortur nur etwas riskanter, da die Sicht ziemlich schlecht sein kann.

Der Durchgangsverkehr

Und natürlich herrscht viel zu starker Durchgangsverkehr inmitten unseres Zentrums. Und der Verkehr wird immer mehr - durch die stetig wachsende Stadt! Man kann fast sagen, dass das Verkehrsaufkommen von Tag zu Tag merklich steigt. Die Grenzen dessen, was noch erträglich wäre, sind in der Vogt-Wells-Straße schon lange überschritten, so dass Maßnahmen zu Entschleunigung des Verkehrs angebracht wären. Vermutlich würde es der gesamten Region um den Siemersplatz gut tun, wenn man die Vogt-Wells-Straße auf zwei Spuren zurück bauen und den Ost-West-Verkehr anders leiten würde.

Einen Tag später ist der Autorin dieser Zeilen das selbe passiert. Sie kommt mit zügiger Geschwindigkeit aus der Osterfeldstraße. Plötzlich kommt ein Auto aus der Ausfahrt, tastet sich einen Meter vor. Sie weicht im letzten Moment auf die linke, glücklicherweise gerade freie Fahrspur aus. Sonst hätte es schon dort wieder geknallt.

www.fflokstedt.de

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© Lokstedt-online 22.02.2013