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Herbststürme

Droht zu fallen

Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich", twitterte die Hamburger Feuerwehr am Donnerstagnachmittag. Sechs Tage später ist der Sturm Xavier zwar vorüber, aber es sind immer noch mehr als 1.000 km Bahngleise in Norddeutschland nicht befahrbar.

Nicht nur der Bahnverkehr brach zusammen - sieben Menschen brachte der Sturm Xavier den Tod.

Die Hamburger Feuerwehr war bis Samstagmorgen quasi rund um die Uhr im Einsatz. Einsatzgrund meist eingeklemmte Personen und umgestürzte Bäume. Es liefen Dutzende Notrufe ein, meldete ein Sprecher der Feuerwehr.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Lokstedt war pausenlos auf den Beinen:
Von Donnerstagmittag bis kurz nach Mitternacht wurden insgesamt 35 unwetterbedingte Einsätze gefahren. In 32 dieser Einsätze hieß die Order: "Droht zu fallen“. Gemeint sind damit Äste oder Bäume. Drei weitere Einsätze waren wegen "Wasser auf Straße" aufgrund von Starkregen und verstopften Straßeneinläufen. Die Einsätze wurden durch zwei Löschfahrzeuge abgearbeitet und die Einsatzstellen befanden sich in den Stadtteilen: Bahrenfeld, Othmarschen, St. Pauli, Eimsbüttel, Harvestehude, Eppendorf, Eidelstedt, Stellingen, Schnelsen, Niendorf und Lokstedt.
 
Am Freitag bis 18.00 Uhr dann noch 10 weitere Einsätze: "Droht zu fallen", worunter auch bereits auf den Gehweg oder die Straße gefallene Bäume und Äste waren. Wieder waren zumindest zeitweise beide Löschfahrzeuge im Einsatz. Diese Einsätze befanden sich in Harvestehude, Winterhude, Eidelstedt, Stellingen und Lokstedt.
 
Last but not least am Samstagmorgen dann noch spät aus dem Gleichgewicht gekommener Baum, der auf einen Wanderweg zu fallen droht. Den Rest des Wochenendes haben die Feuerwehrleute vermutlich im Bett verbracht: Schlaf nachholen!

Wir Hamburger bedanken uns bei den Kameraden der Feuerwehr!

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© Lokstedt-online 10.10.2017