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Baustellensicherheit

Spindel durchgerutscht

Am Dianaweg geriet am Donnerstagmorgen ein 30 Meter hoher Baukran in Schieflage. Der umsichtig agierende Kranführer verhinderte ein schweres Unglück. Der Kran hätte auf eines der umliegenden Häuser stürzen können. 110 Menschen mussten kurzzeitig evakuiert werden.

Der Kranführer hatte am Morgen bemerkt, dass sein Baukran an einer Stelle etwas abgesackt war. Er verließ daraufhin den Kran und alarmierte Polizei und Feuerwehr.

Zehn Wohn- und Bürogebäude in einem Umkreis von 50 Metern mussten vorübergehend evakuiert werden. Gleichzeitig wurde der Kran von Spezialisten mit einen sogenannten Sicherungspall gesichert und für die Stabilisierung der Oberkran in Windrichtung gedreht. Glück im Unglück, es wehte kaum ein Lüftchen am Donnerstagmorgen.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, sei vermutlich „eine der Stützen des Krans abgesackt…Mitarbeiter der Kranfirma müssen den Kran nun abbauen. Anschließend muss das Fundament gesichert und stabilisiert werden. Erst dann darf der Kran wieder aufgebaut werden.“

Diese Prognose bestätigte sich allerdings nicht. Wie Lokstedt online von der Baustelle Dianaweg berichtet wurde, seien weder unterspülte Kranfundamente, noch die Tatsache, dass am Donnerstag teilweise Stahlträger des Baustellenverbaus heraus geschweißt worden sind, für den in Schieflage geratenen Bau-Kran verantwortlich

Vielmehr ist eine der vier Spindeln, auf denen der Kran steht und mit denen die Kranlage justiert wird, durchgerutscht. Der ursprünglich vorgesehener Abbau- und Neuaufbau des Krans wird demnach nicht erfolgen. Stattdessen soll eine erneute TÜV-Abnahme vorgenommen werden.

Das Amt für Arbeitsschutz ermittelt.

www.ndr.de
www.mopo.de
www.welt.de
www.abendblatt.de

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© Lokstedt-online 30.07.2016