Tote Fische im Teich

Kriminalitätsstatistik

Erschreckend

In der letzten Woche ist die Kriminalstatistik 2015 der Polizei Hamburg herausgekommen. Ein großes Problem stellt die steigende Anzahl von Wohnungsaufbrüchen dar - in Lokstedt etwa betrug die Zunahme gegenüber dem Vorjahr 58 Prozent. Laut Bundeskriminalamt sind georgische Banden für diesen Anstieg verantwortlich.

Das spart der georgischen Mafia enorm Kosten. Anstatt auf eigene Rechnung, schickt sie ihre auf Einbruch spezialisierten Männer getarnt als Asylbewerber ins Land. Die Behörden verteilen sie dann gerecht auf die verschiedenen Bundeslänger - entsprechend dem Königsteiner Schüssel. Spaßig dabei: Je reicher ein Bundesland, desto mehr potentielle Einbrecher werden ihm dann zugewiesen.

Das schlägt sich natürlich in der aktuellen Hamburger Kriminalstatistik nieder. So stieg die Anzahl der ermittelten georgischen Tatverdächtigen im letzten Jahr um mehr als 136 Prozent.

Die Georgier sind aber bei weitem nicht die Nationalität mit dem höchsten Kriminalitätszuwachs in Hamburg. Die Albaner belegen unangefochten den Spitzenplatz. Sie steigerten ihre Kriminalitätsrate um fast 500, Kosovaren um 175 und Somalier um 120 Prozent.

Die uns Lokstedtern auf den Infoveranstaltungen immer wieder als „aus bildungsnahen Schichten stammend“ ans Herz gelegten Syrer konnten ihre Kriminalitätsrate im vergangenen Jahr immerhin um 135 Prozent steigern. Auf den Plätzen folgen Tatverdächtige aus Guinea-Bissau mit immerhin noch über 50 prozentiger Steigerung der Kriminalitätsrate, Afghanen folgen dicht auf mit ebenfalls fast 50, dann Algerier mit 36, Marokkaner mit 34 und schließlich Eritreäer mit gut 20 Prozent Steigerung.

Da muss man dann schon ein naiver Bürgerschaftsabgeordneter sein, wenn einen da noch wundert, dass mittlerweile jeder zehnte Straftäter in Hamburg ein Flüchtling ist. „Das ergab die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Gladiator. ‚Erschreckend‘ nennt der CDU-Innenpolitiker die Zahl“, so das Hamburger Abendblatt.

Von den rund 21.000 in den ersten drei Monaten dieses Jahres ermittelten Tatverdächtigen sind 2252 als Flüchtlinge eingestuft worden. Auf ihr Konto gehen 681 Diebstähle, 502 Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie 488 Körperverletzungen. Nicht einmal mitgerechnet wurden dabei die Straftaten gegen das Asylverfahrensgesetz, die natürlich nur von Asylbewerbern begangen werden können.

Was Lokstedt betrifft, so sind die Straftaten insgesamt - also die von deutschen und von Ausländern begangenen - zwar um 9 Prozent zurückgegangen. Doch immerhin 13 Raubdelikte, 110 Körperverletzungen, 43 Fälle von Gewaltkriminalität waren im Jahre 2015 zu beklagen. Außerdem wurden 1006 Fälle von Diebstahl angezeigt, 139 Wohnungen aufgebrochen, 21 Autos entwendet, 206 Pkw aufgebrochen, 59 Ladendiebstähle begangen und 164 Fälle von Sachbeschädigung vorgekommen.

Für die Zukunft gilt es - wenn der Zustrom an Flüchtlingen nicht deutlich gebremst werden kann - wachsam zu bleiben. Polizeisprecher Timo Zill gegenüber dem Abendblatt: "Wir haben hier erstmals Zahlen, die auch nur ein Quartal widerspiegeln…Wir werden uns die Entwicklung bei dem neu eingeführten Erfassungsmerkmal im Zusammenhang mit Flüchtlingen anschauen müssen“.

Schreiben Sie zu diesem Thema einen Leserbrief!

© Lokstedt-online 27.04.2016